Statistik der Kirchenaustritte 2005 Mit 880 gemeldeten Kirchenaustritten (+22.5 % gegenüber 2004) wurde der bisherige Höchsstand erreicht. Der allgemeine Trend - Austritt oder Nichtmitgliedschaft bei den Landeskirchen - hält an. Dies sieht man klar an den gegenläufigen Tendenzen im Balkendiagramm. Ob die verschiedenen Ereignisse im vergangenen Jahr (Neuer Papst und die Situation Röschenz) einen Einfluss hatten, sei dahin gestellt. Nimmt man den Bevölkerungsbestand nach Gemeinden, Nationalität und Konfession (Stand 31. Dezember 2005) als Grundlage, ist der Rückgang im Gegensatz zu früheren Jahren, als noch Wanderungsgewinne verzeichnet werden konnten, noch stärker. Die Abnahme der römisch-katholischen Bevölkerung im Vergleich zum Vorjahr beträgt 1'049 Personen (-1.27%). Die Wohnbevölkerung hat aber um 844 Personen (+ 0.32%) zugenommen. Im gleichen Zeitraum hat die Anzahl der Menschen, die keiner Landeskirche angehören, um 3.89 % zugenommen. Das heisst, diese Gruppe ist nun grösser, als die Zahl der Mitglieder der Römisch-katholischen Landeskirche. Seit 1994 verzeichnet die Römisch-katholische Landeskirche des Kantons Basel-Landschaft einen Mitgliederrückgang von 6'251 Personen (- 7.1%).
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