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Frühjahrssynode in Aesch vom 18. Juni 2009
Grünes Licht für eine Teilrevision der Landeskirchenverfassung Nach der Einstimmung in der Kirche St. Josef (Aesch) durch Pfarrer Bernhard Schibli traf sich im Pfarreisaal die Synode der Römisch-katholischen Landeskirche des Kantons Basel-Landschaft (67 von 94 Delegierten anwesend) zu ihrer ordentlichen Frühjahrssynode. Nach den Anlobungen (mit Amtsgelübde) von vereinzelten neu-bzw. wiedergewählten Synodalen durch Landeskirchenratspräsident Ivo Corvini führte Synodenpräsident Philip Staub zügig und souverän durchs Tagesgeschäft. Die verschiedenen Rechenschaftsberichte, zusammengefasst im umfangreichen Jahresbericht, wurden allesamt einstimmig angenommen. Anträge angenommen „Spare in der Zeit, so hast Du in der Not“ umschrieb Landeskirchenrat (LKR) Albert Equey den Antrag einer Rücklage zur Deckung erwarteter Steuerausfälle in der Höhe von CHF 700 000.--. Die Synode folgte dem Antrag ebenso wie demjenigen, eine Teilrevision der Landeskirchenverfassung in Angriff zu nehmen. Allerdings gab es kritische Voten dazu. Diskussion gab vor allem die Absicht des Landeskirchenrats, die regelmässige Teilnahme der Bistumsregionalleitung an den landeskirchenrätlichen Sitzungen verfassungsmässig zu regeln. Synodenpräsident Philip Staub wies darauf hin, dass es jetzt erst mal um die Erteilung des allgemeinen Auftrages und nicht um detaillierte Inhalte geht. Rechnung 2008 mit gut 91‘000 Franken Überschuss In gewohnter Manier ging Prüfungskommissions-Präsident Viktor Lenherr (Aesch) auf die Rechnung ein und empfahl Annahme. Die Rechnung 2008 mit einem Aufwand von CHF. 11,56 Mio. und einem Ertrag von CHF. 11,65 Mio. bei einem Mehrertrag von CHF. 91’079.25 wurde einstimmig angenommen. Der Gewinn wird dem Eigenkapital gutgeschrieben. Dringende Interpellation Mittels einer dringenden Interpellation, bezugnehmend auf einen kürzlich erschienenen Artikel in der Tagespresse, wollte Synodal Stefan Fraefel (Liestal) vom Landeskirchenrat wissen, ob denn die regelmässige Teilnahme der Bistumsregionalleitung an den LKR-Sitzungen vereinbar mit der Landeskirchen-Verfassung ist. In seiner Antwort gab Ivo Corvini zu verstehen, dass die direkte Kommunikation für eine verstärkte Zusammenarbeit in Anbetracht der anstehenden Veränderungen unabdingbar ist: „Wir brauchen diesen Dialog fürs Tagesgeschäft. Der Dialog ist in unserem System wichtig.“ Eine Diskussion zu diesem Thema wurde von den Synodalen abgelehnt. Im Rahmen der geplanten Verfassungsrevision soll denn auch die Sitzungsteilnahme der Bistumsregionalleitung geregelt werden. Bischofsvikar Erich Haerings letzte Synode Zum letzten Mal zugegen war Bischofsvikar Erich Haering, der Ende Juni in den Ruhestand tritt. Erich Haering, aus der Ostschweiz ins Baselbiet gekommen, verdankte das Engagement der vielen Menschen, die sich für die Kirche einsetzen. „Das Miteinander bringt uns weiter“. In Aesch war vor fünf Jahren seine erste BL-Synode, nun, wiederum in Aesch, die letzte: „Für mich schliesst sich der Kreis. Baselland war ein spannendes Abenteuer“. Sondersynode im Herbst Am 15. September 2009 kommt es zu einer a.o. Synode mit dem Schwergewicht der Revision der Anstellungs- und Besoldungsordnung (ABO). Neue Verwalterin/neuer Verwalter gesucht Ebenso wurde mitgeteilt, dass infolge der in einem Jahr anstehenden Pensionierung des bisherigen Verwalters Franz Schaub eine neue Persönlichkeit als Nachfolgerin oder Nachfolger gesucht wird. Die öffentliche Ausschreibung erfolgt in diesen Tagen.
Markus R. Weber Informationsbeauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche des Kantons Basel-Landschaft Liestal, 20. Mai 2008
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