Corona: Behördliche Informationen und Hilfsangebote

Lockerungsschritt ab 22. März 2021

An seiner Sitzung vom 19. März 2021 hat der Bundesrat entschieden, ab Montag, 22. März die Einschränkung für Treffen im Familien- und Freundeskreis in Innenräumen von fünf auf maximal zehn Personen zu lockern. Weiterhin wird empfohlen, diese Treffen auf wenige Haushalte zu beschränken. Über weitere Lockerungsmassnahmen will der Bundesrat am 14. April entscheiden.

 

Aus kirchlicher Sicht bleiben die Covid-19-Schutzmassnamen bis Mitte April wie bisher. Daher enthalten auch die heute verschickten FAQ des Bistums nur wenige Anpassungen:

 

FAQ des Bistums Basel (Stand 20. März 2021)

Die aus kirchlicher Sicht zentralen Punkte der behördlichen Massnahmen lauten nach wie vor:

  • Private Veranstaltungen im Freien mit maximal 15 Personen sind wieder erlaubt. Dies schliesst auch spontane Ansammlungen im öffentlichen Raum, z.B. auf dem Kirchplatz nach dem Gottesdienst, mit ein. Im Innenbereich gilt weiterhin eine Obergrenze von 10 Personen (einschliesslich Kinder). Die Vermietung/Nutzung von Pfarreiräumlichkeiten ist für private Treffen im Familien- und Freundeskreis in Innenräumen bis max. 10 Personen erlaubt, im Aussenbereich bis höchstens 15 Personen.
  • Weiterhin verboten bleiben organisierte Veranstaltungen.
  • Die 50er-Regel für Gottesdienste unter Einhaltung der Schutzmassnahmen gilt im Sinne einer Ausnahmegenehmigung weiterhin. Für die besonderen Bestimmungen zu einzelnen liturgischen Feiern verweisen wir auf die FAQ des Bistums.
  • Kinder und Jugendliche bis 20 Jahre (Jahrgang 2001) profitieren ab 1. März 2021 von Lockerungen bei Sport, Kultur und Angeboten der Jugendarbeit. So dürfen Kinder- und Jugendchöre sowie Jugendorchester wieder proben, jedoch nicht vor Publikum auftreten. Diese Proben können wieder im Pfarreiheim oder in anderen Lokalitäten stattfinden, wenn die Raumgrösse gross genug ist und die Abstandsregeln eingehalten werden können. Es gilt Maskenpflicht für alle Kinder und Jugendlichen, die älter sind als 12 Jahre.
  • Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit wie Jugendtreffs sind wieder zugänglich. Es muss eine Fachperson anwesend sein. Zudem gilt Maskenpflicht für alle Kinder und Jugendlichen, die älter sind als 12 Jahre. Kinder- und Jugendlager bis Jahrgang 2001 sind mit Schutzkonzept möglich.
  • Ausserschulische Katechese kann mit entsprechendem Schutzkonzept, das auch die zulässige Aktivität und Höchstzahl anwesender Kinder und Jugendlicher bezeichnet, durchgeführt werden. Katechetische Nachmittage/Abende im Rahmen der Erstkommunion- oder Firmvorbereitung sind ebenfalls wieder möglich. Die Gruppen müssen altersmässig homogen sein und von Fachpersonen angeleitet werden. Es darf kein Trinken oder Essen ausgegeben werden. Auf Ausflüge oder Begegnungen mit anderen Gruppen wird weiterhin verzichtet.
  • Die Röm.-kath. Zentralkonferenz (RKZ) informiert, dass die SUISA bis Ende 2021 das Übertragen von Gottesdiensten, Gemeindeanlässen und anderen Formaten im Internet (z.B. per Streaming oder OnDemand) weiterhin ohne Kostenfolge für die Kirchen toleriert. Bei zunehmender Digitalisierung ist auch auf die Bildrechte zu achten. Agenturen suchen heute nach Verletzungen der Bildrechte und drohen mit einer Klage, wenn die Rechte nicht bezahlt werden.

Aktuelle Dokumente und Links:

FAQs Bistum Basel (Stand 20. März 2021)

Empfehlungen der Jugendfachstellen des Bistums

Piktogramm BAG (per 22. März 2021)

Website des Bistums


Hilfsangebote

 

Helfen und Hilfe annehmen

 

Überwältigend viele Menschen möchten helfen und einen Beitrag leisten zur Bewältigung der Folgen der Corona-Krise. In den Pfarreien und Gemeinden, bei den Hilfsorganisationen und Vermittlungsplattformen sind zahlreiche sinnvolle und nützliche Projekte und Angebote entstanden. 

 

Hier finden Sie weiterführende Informationen dazu:

 

Ich möchte helfen

 

Ich möchte Hilfe

 

 

Caritas-Lieferdienst für Armutsbetroffene

 

Der Landeskirchenrat hat, unterstützt durch das Bischofsvikariat und den Fachbereich Diakonie des Pastoralen Zentrums Katholisch BL, die Caritas beider Basel beauftragt, ihr bestehendes Angebot auszubauen, um die Versorgung der Armutsbetroffenen im Landkanton sicherzustellen. Konkret werden Produkte aus dem Caritas-Markt in Basel von der Caritas an die Baselbieter Pfarreien geliefert. Die Röm.-kath. Landeskirche BL finanziert den Lieferdienst.
Wichtige Trägerinnen dieses Projekts sind die Pfarreien, die mit ihrer aktiven Unterstützung Armutsbetroffene auf das Angebot aufmerksam machen, sie mit dem Caritas-Markt verlinken und die Verteilung der Güter vor Ort ermöglichen.

Auf der rechten Seite findet sich eine Auflistung der teilnehmenden Pfarreien und Pastoralräumen, wo Sie weitere Informationen über das Projekt finden.

 

Flyer Lieferdienst Caritas