Corona: Behördliche Informationen und Hilfsangebote

Lockerungsschritte ab 31. Mai 2021

Der Bundesrat hat nach Konsultation der Kantone und aufgrund der epidemiologischen Lage weitreichende Lockerungen seit Montag, 31. Mai 2021 beschlossen. Von der Schutzphase geht es nun in die Stabilisierungsphase. 

Aktuelle FAQ des Bistums Basel (Stand 31. Mai 2021)

Nachfolgend die aus kirchlicher Sicht relevantesten Regelungen:

Gottesdienste:

  • In der Kirche sind neu 100 Personen und im Freien 300 Personen zugelassen (bisher 50 und 100). Dies gilt unter der Bedingung, dass die Abstandsregeln eingehalten werden können.
  • Mitwirkende Personen werden nicht mitgezählt. 
  • Es besteht weiterhin Hygiene- und Maskenpflicht. 
  • Ein Schutzkonzept muss vorliegen.
  • Der Auftritt von Chören ist nicht erlaubt in der Kirche, jedoch im Freien. Einzelne professionelle Sängerinnen bzw. Sänger sind mit entsprechenden Schutzvorkehrungen auch in der Kirche zulässig.

Veranstaltungen mit Publikum (Konzert, Theater, Kino): 

  • Wie bei den Gottesdiensten sind neu drinnen 100 Personen und draussen 300 Personen zugelassen. 
  • Die Zuschauerränge dürfen bis maximal zur Hälfte der Kapazität besetzt werden. Zwischen den Besucherinnen und Besuchern muss jeweils ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten oder ein Sitz freigelassen werden (Ausnahme: Personen, die im gleichen Haushalt leben).
  • Es gilt Hygiene-, Sitz- und Maskenpflicht.
  • Ein Schutzkonzept muss vorliegen.
  • Chöre, auch Laienchöre, dürfen im Freien auftreten, nicht jedoch in Innenräumen vor Publikum.

Veranstaltungen ohne Publikum im Freizeitbereich (Bsp. Vereinsanlässe, Seniorennachmittage etc.):

  • Innen und aussen sind maximal 50 anstatt wie bisher 15 Personen erlaubt. 
  • Wenn sich die Personen frei bewegen, gilt eine Kapazitätsgrenze von 10 m² pro Person. 
  • Es gilt Maskenpflicht und der Abstand muss eingehalten werden. 
  • Ein Schutzkonzept muss vorliegen.
  • Werden Speisen oder Getränke angeboten, müssen die Gastronomieregeln eingehalten werden (nächster Abschnitt).

Gastronomie: 

  • Konsumation wie in einem Gastrobetrieb (zb. Kirchenkaffee oder Mittagstisch) ist möglich, auch in den Innenräumen. 
  • Max. 4er-Tische, draussen sind neu auch 6er-Tische erlaubt. Es gilt eine Sitzpflicht und die Kontaktdaten pro Tisch müssen aufgenommen werden. 
  • Am Tisch kann die Maske abgenommen werden, für das Personal jedoch gilt eine Maskenpflicht. 
  • Die Sperrstunde von 23 - 6 Uhr wird aufgehoben. 
  • Steh-Apéros sind weiterhin nicht zulässig. 

Private Treffen im Familien- und Freundeskreis: 

  • In nicht öffentlich zugänglichen Innenräumen sind neu max. 30 Personen (inkl. Kinder) zugelassen.
  • Finden private Veranstaltungen in öffentlich zugänglichen Innenräumen (Bsp. Pfarreiheimsaal) statt, gilt eine Obergrenze von 50 Personen. Ein Schutzkonzept muss vorliegen.
  • Im Freien sind max. 50 Personen (inkl. Kinder) erlaubt.

Menschenansammlungen im öffentlichen Raum:

  • Es gelten keine quantitativen Einschränkungen mehr, jedoch bleibt die Masken- und Abstandspflicht bestehen.

Proben von Chören und Musikvereinen: 

  • Proben sind im nicht professionellen Bereich bis maximal 50 Personen erlaubt, mit Maske und Abstand. Für professionelle Künstlerinnen und Künstler sowie Kinder und Jugendliche mit Jahrgang 2001 und jünger gilt keine absolute Personenobergrenze. Wo keine Maske getragen werden kann, muss im Amateurbereich ab Jahrgang 2000 und älter für jede Person eine Fläche von mindestens 25 m² beim Singen oder 10 m² bei Blasinstrumenten zur ausschliesslichen Nutzung zur Verfügung stehen. Alternativ können zwischen den einzelnen Personen Abschrankungen angebracht werden.

Erwachsenenbildung:

  • Präsenzveranstaltungen sind wieder möglich.
  • Es gilt eine Obergrenze von 50 Personen und zusätzlich eine Kapazitätsbeschränkung auf ein Drittel der Raumkapazität. 
  • Auch hier gilt die Masken- und Abstandspflicht.

Home-Office-Pflicht: 

  • Für Organisationen, die ihre Mitarbeitenden wöchentlich testen, wird die Home-Office-Pflicht in eine Empfehlung umgewandelt.
  • Wo Home-Office nicht oder nur zum Teil möglich ist, gilt zum Schutz der Belegschaft in Innenräumen überall dort eine Maskenpflicht, wo sich mehr als nur eine Person in einem Raum aufhält. 

 

Aktuelle Dokumente und Links:

FAQs Bistum Basel (Stand 31. Mai 2021)

Empfehlungen der Jugendfachstellen des Bistums

Piktogramm BAG

Website des Bistums


Hilfsangebote

 

Helfen und Hilfe annehmen

 

Überwältigend viele Menschen möchten helfen und einen Beitrag leisten zur Bewältigung der Folgen der Corona-Krise. In den Pfarreien und Gemeinden, bei den Hilfsorganisationen und Vermittlungsplattformen sind zahlreiche sinnvolle und nützliche Projekte und Angebote entstanden. 

 

Hier finden Sie weiterführende Informationen dazu:

 

Ich möchte helfen

 

Ich möchte Hilfe

 

 

Caritas-Lieferdienst für Armutsbetroffene

 

Der Landeskirchenrat hat, unterstützt durch das Bischofsvikariat und den Fachbereich Diakonie des Pastoralen Zentrums Katholisch BL, die Caritas beider Basel beauftragt, ihr bestehendes Angebot auszubauen, um die Versorgung der Armutsbetroffenen im Landkanton sicherzustellen. Konkret werden Produkte aus dem Caritas-Markt in Basel von der Caritas an die Baselbieter Pfarreien geliefert. Die Röm.-kath. Landeskirche BL finanziert den Lieferdienst.
Wichtige Trägerinnen dieses Projekts sind die Pfarreien, die mit ihrer aktiven Unterstützung Armutsbetroffene auf das Angebot aufmerksam machen, sie mit dem Caritas-Markt verlinken und die Verteilung der Güter vor Ort ermöglichen.

Auf der rechten Seite findet sich eine Auflistung der teilnehmenden Pfarreien und Pastoralräumen, wo Sie weitere Informationen über das Projekt finden.

 

Flyer Lieferdienst Caritas