News

Juni-Kirchenfenster auf regioTVplus

Die TV-Sendung «Kirchenfenster» auf regioTVplus vom 27. Juni bis 3. Juli täglich ab 19.30 Uhr und danach jede zweite Stunde, bis Montagabend.

Die Themen der Juni-Sendung:

  • Willkommen in der Schweiz! Bunter Begegnungsanlass zum Flüchtlingstag in Liestal

    Wo Menschen sich begegnen, entstehen Beziehungen: Der von vier Hilfswerken organsierte, farbenfrohe Flüchtlingstag brachte am 18. Juni in Liestal Einheimische und Geflüchtete zusammen. Neben offiziellen Ansprachen bot der Flüchtlingstag diverse Tanz- und Musikvorführungen, kulinarische Köstlichkeiten und eine «Human Library».
     

  • Gute Fahrt! Grosser Töff-Gottesdienst in Langenbruck

    Schwere Maschinen, laute Motoren, Blues-Musik, Worte aus dem Leben und Geselligkeit – das ist der Töff-Gottesdienst auf dem Hofgut Spittel in Langenbruck. Pfarrer Torsten Amling gestaltet diesen «etwas anderen» Gottesdienst schon seit sieben Jahren gemeinsam mit der Simply Blues Band. Und er erfreut sich weiterhin grosser Beliebtheit.
     

  • Bluesiger musikalischer Ausklang

    Die Simply Blues Band spielt das weltbekannte Hallelujah von Leonard Cohen.


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Zu den ausgestrahlten Sendungen

 

 

Newsarchiv

  • Medienmitteilung zur Synode der Röm.-kath. Landeskirche BL vom 22. Juni 2022

    Medienmitteilung zur Synode der Röm.-kath. Landeskirche BL vom 22. Juni 2022

    Am Mittwoch, 22. Juni tagte die Synode der Röm.-kath. Landeskirche des Kantons Basel-Landschaft unter der Leitung von Béatrix von Sury d’Aspremont. Die Versammlung fand im Tagungs- und Eventcenter (TEC) im Haus der Wirtschaft in Pratteln und damit erstmals seit Ausbruch der Pandemie wieder auf Baselbieter Boden statt.

     

    Nach dem besinnlichen Einstieg durch Bischofsvikar Valentine Koledoye mit sehr persönlichen Gedanken zum Terroranschlag in seiner ehemaligen Pfarrei in Owo (Nigeria) am vergangenen Pfingstsonntag und der anschliessenden Anlobung von Nicole Schaub Thüring (Ettingen), Isabell Civelek (Liestal) und Rosa Calicchio (Pratteln-Augst), berichtete Markus Tippmar über seine Erfahrungen als Spitalseelsorger am Universitäts-Kinderspital UKBB.


    Jahresrechnung 2021 mit erfreulichem Resultat
    Als wiederkehrende Traktanden genehmigte das Kirchenparlament einstimmig die Jahres- und Rechenschaftsberichte sowie die Jahresrechnung 2021. Letztere schliesst mit einem Mehrertrag von CHF 478'929. Budgetiert war ein Minderertrag von CHF 157'150. Das positive Jahresergebnis resultiert massgeblich aus höheren Steuereinnahmen sowie geringeren Personalkosten aufgrund nicht besetzter Stellen.


    Teilrevision Verordnung Finanzhaushalt und Rechnungswesen der Kirchgemeinden
    Nach Ablauf der fünfjährigen Einführungsfrist haben alle 32 Kirchgemeinden die einheitliche Buchhaltungssoftware ‘Abacus’ eingeführt. Gleichzeitig wurden die Rechnungslegungsprinzipien bzw. die Kontopläne und damit auch die Begrifflichkeiten vereinheitlicht. Damit mussten die entsprechenden Änderungen auch in der «Verordnung über den Finanzhaushalt und das Rechnungswesen der Kirchgemeinden der Röm.-kath. Landeskirche des Kantons BL» angepasst werden, was ohne Gegenstimme mit einer Enthaltung angenommen wurde.


    Ökumenisches Projekt «Seelsorge im Alter»
    Verena Gauthier Furrer, Fachverantwortliche Diakonie der Landeskirche, erläuterte ein Projekt zur Erarbeitung eines ökumenischen Konzepts «Seelsorge im Alter» mit der Evangelisch-reformierten Landeskirche BL. Den beantragten Nachtragskredit von CHF 35‘000 (entsprechend einem Anteil von 50%) für die Projektlaufzeit von zwei Jahren hat die Synode einstimmig genehmigt.


    Benediktinerkloster Mariastein
    Ebenfalls einstimmig genehmigt wurde der Antrag auf einen Unterstützungsbeitrag in Form einer Spende von CHF 50'000 für die Instandstellung des historischen Buchbestandes und für die Digitalisierung der Klosterbibliothek von Mariastein. Zuvor erläuterte Projektleiter Mariano Tschuor das Projekt «Aufbruch in Weite – Mariastein 2015».


    Internationale Nothilfe zur Bekämpfung der Hungersnot in Afrika
    Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine führt zu abgebrochenen Lieferketten von Lebensmitteln und den Ausfall von Handelspartnerschaften, wovon Millionen Menschen in Afrika betroffen sind. Der Landeskirchenrat beantragte daher eine Erhöhung der Budgetposition «internationale Nothilfe» um CHF 60'000 auf neu CHF 160'000. Diesem Antrag folgte die Versammlung ohne Gegenstimme mit einer Enthaltung.

  • Mai-Kirchenfenster auf regioTVplus

      Mai-Kirchenfenster auf regioTVplus

      Die TV-Sendung «Kirchenfenster» auf regioTVplus vom 23. bis 29. Mai täglich ab 19.30 Uhr und danach jede zweite Stunde, bis Montagabend.

       

      Die Themen der Mai-Sendung:
       

      • Ivan Machuzhak, Priester der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche, teilt seine Gedanken zum Krieg und eine Gastgeberin aus Biel-Benken erzählt vom Alltag mit ihren neuen ukrainischen Mitbewohnenden.
         
      • Ein Netzwerk von 80-100 Freiwilligen setzt sich in der Region Sissach für Geflüchtete ein. Beim Fussball erleben junge Geflüchtete unbeschwerte Momente und knüpfen neue Freundschaften mit Einheimischen.
         
      • Musikalischer Ausklang zum Marienmonat Mai mit dem Mariasteiner Pilgerlied nach einem Text von Silja Walter.

       

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    • April-Kirchenfenster auf regioTVplus

        April-Kirchenfenster auf regioTVplus

        Die TV-Sendung «Kirchenfenster» auf regioTVplus vom 25. April bis 2. Mai täglich ab 19.30 Uhr und danach jede zweite Stunde, bis Montagabend.

        Die Themen der April-Sendung:

        • Rätschenknattern anstatt Glockenklang: Im Seelsorgeverband Angenstein wird zwischen Karfreitag und Osternacht noch der alte Brauch des Rärens gepflegt.

        • Wenn die Zeit sich neigt: Interview mit dem Ehepaar Anne und Nikolaus Schneider, Theologin und ehem. Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche Deutschland, die ihre 22-jährige Tochter verloren haben.

        • Londonderry Air und La Primavera: Musikalischer Ein- und Ausklang mit Querflöte und Orgel aus der Christuskirche in Allschwil.

         

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      • März-Kirchenfenster auf regioTVplus

          März-Kirchenfenster auf regioTVplus

          Die TV-Sendung «Kirchenfenster» auf regioTVplus vom 28. März bis 4. April täglich ab 19.30 Uhr und danach jede zweite Stunde, bis Montagabend.

          Die Themen der März-Sendung:

          • Ein offenes Ohr in einer verschlossenen Welt - im Gespräch mit der Gefängnisseelsorgerin Birgit Schmidhalter
             
          • Escape-Room oder Handy-Schnitzeljagd - eine Auswahl spezieller Aktionen der Baselbieter Kirchen zur Osterzeit
             
          • Venedigs Glanz und Gloria in Münchenstein - mehrstimmige Bläsercanzone aus der Kirche St. Franz Xaver.

           

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        • Ukraine: CHF 30'000.- Soforthilfe vor Ort

          CHF 30'000.- Soforthilfe für die Ukraine, Bereitstellung weiterer CHF 10'000.- und Unterstützung bei der Unterbringung der zu erwartenden Flüchtenden in der Region

           

          Der Landeskirchenrat der Römisch-katholischen Landeskirche des Kantons Basel-Landschaft hat als Zeichen der Solidarität beschlossen, die Caritas Schweiz mit CHF 30'000.- für die Menschen in der Ukraine zu unterstützen. Der Betrag wurde gestern Mittwoch überwiesen.
           

          Gleichzeitig konzentriert sich die Röm.-kath. Landeskirche BL mit den Baselbieter Kirchgemeinden auf Absprachen und Planungen mit im Kanton angesiedelten Partnerorganisationen zur Sicherstellung der Betreuung der zu erwartenden Flüchtenden - dies im Sinne einer vorsorglichen Massnahme, da zurzeit nicht klar ist, in welchem Ausmass Menschen aus der Ukraine in die Schweiz flüchten werden.
           

          Der Landeskirchenrat stellt zur Unterstützung der ankommenden Familien den Betrag von weiteren CHF 10'000.- für Gutscheine à CHF 100.- bereit, damit diese bis zur ersten Auszahlung der Nothilfe im Caritas Markt oder über den Caritas Lieferdienst Hygieneprodukte und Nahrungsmittel beziehen können.
           

          In enger Absprache mit der Koordinationsstelle für Asyl des Kantons Basel-Landschaft hat die Röm.-kath. Landeskirche BL zudem eine Meldeplattform für Wohnraum, insb. Unterkünfte in Privathaushalten, eingerichtet. Die Hotline ist jeweils von Dienstag bis Donnerstag von 08.30 - 12.00 und 13.30 -16.00 Uhr unter der Telefonnummer 061 925 17 01 erreichbar, per E-Mail unter verena.gauthier@kathbl.ch.

          Die Kontaktdaten und das Raumangebot werden der Koordinationsstelle für Asyl BL weitergeleitet.
           

          Als Eigentümerin des Jugend- und Begegnungszentrums JBZ in Seewen SO hat die Landeskirche dem Amt für soziale Sicherheit des Kantons Solothurn kostenlos das viergeschossige Gruppen- und Lagerhaus für die Unterbringung von Flüchtenden aus der Ukraine bei Bedarf angeboten.
           

          Nebst der materiellen Hilfe werden Mitarbeitende der Röm.-kath. Landeskirche im Kanton Basel-Landschaft die zu erwartenden Flüchtenden auch in menschlicher Hinsicht betreuen und für sie da sein.
           

          Auch in vielen Baselbieter Pfarreien wurden und werden Hilfsaktionen gestartet, Friedensgebete angeboten sowie die Unterbringung und die Betreuung der zu erwarteten Flüchtenden organisiert. Diese Angebote und Aktionen sind in einer speziellen Rubrik «Ukraine: Hilfs- und Friedensaktionen» auf dieser Website publiziert. Die Liste wird regelmässig aktualisiert.
           

          Der Landeskirchenrat beobachtet die Situation laufend und wird bei Bedarf situativ weitere Unterstützungsmassnahmen prüfen.

           

        • Februar-Kirchenfenster auf regioTVplus

            Februar-Kirchenfenster auf regioTVplus

            Die TV-Sendung «Kirchenfenster» auf regioTVplus vom 21. bis 28. Februar täglich ab 19.30 Uhr und danach jede zweite Stunde, bis Montagabend.

            Die Themen der Februar-Sendung:

            • «Pray’n play» - Konfirmandinnen und Konfirmanden aus dem ganzen Baselbiet messen sich am traditionellen Fussball- und Unihockey-KonfCup.
               
            • Schnitzelbängg, Poesie und fasnächtliche Klänge lassen die Herzen während der Fasnachts-Gottesdienste in Liestal und Gelterkinden höher schlagen.

             

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          • 660'600 Franken an 56 Non-Profit-Institutionen

            Röm.-kath. Landeskirche BL unterstützt 56 Institutionen mit einer Zweidrittelmillion Franken

            Im vergangenen Jahr 2021 hat die Römisch-katholische Landeskirche Basel-Landschaft über ihre Vergabefonds 56 Non-Profit-Institutionen mit insgesamt 660'600 Franken unterstützt. In der folgenden Zusammenfassung sind jene Institutionen aufgelistet, welche einen Betrag ab CHF 2'000.- erhalten haben.

             

            Region Basel:

            Schweiz:

             

            Weltweit:

             

          • Januar-Kirchenfenster auf regioTVplus

              Januar-Kirchenfenster auf regioTVplus

              Die TV-Sendung «Kirchenfenster» auf regioTVplus vom 24. bis 31. Januar täglich ab 19.30 Uhr und danach jede zweite Stunde, bis Montagabend.

              Die Themen der Januar-Sendung:

              • «Konfessionen sind wie die Auslage in einer Bäckerei» - Spiritueller Impuls von Diakon Martin Tanner, Sissach, zur Gebetswoche für die Einheit der Christen.
              • Neugotik im Oberbaselbiet - Portrait der aussergewöhnlichen Kirche St. Martin in Kilchberg, der kleinsten Gemeinde im Baselbiet.
              • «Drei Haselnüsse für Aschenbrödel» - Musikalischer Ausklang mit dem Harfenduo Sophia aus der Bruder Klaus-Kirche in Liestal.

               

               

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            • Dezember-Kirchenfenster auf regioTVplus

                Dezember-Kirchenfenster auf regioTVplus

                Die TV-Sendung Kirchenfenster gibt im Advent jede Woche ab Montagabend neue Einblicke in das vielseitige Schaffen der Baselbieter Kirchen.

                Sendung zum 1. Advent (Montag, 29.11. bis Montag, 6.12.):

                • Kinder in Rumänien und Portugal freuen sich über die mehr als viertausend Päckli aus dem Oberbaselbiet
                • «Advent is a Leuchtn» (Lorenz Maierhofer *1956), gesungen vom Frauenchor Bruder Klaus in Liestal

                 

                 


                Sendung zum 2. Advent (Montag, 6.12. bis Montag, 13.12.):

                 

                • Ein Santiglaus-Besuch unter besonderen Umständen auf dem Kirchhof der Pfarrei Muttenz
                • «Sing ma im Advent» (Lorenz Maierhofer *1956), gesungen vom Frauenchor Bruder Klaus in Liestal

                 


                Sendung zum 3. Advent (Montag, 13.12. bis Montag, 20.12.):

                • Die Schiffsleute in den Rheinhäfen bekommen Besuch vom Schiffer-Nikolaus
                • Festlicher Empfang für das Friedenslicht 2021 auf dem Münsterplatz
                • Musikalischer Ausklang mit dem Basler Männeroktett

                 


                Sendung zum 4. Advent (Montag, 20.12. bis Montag, 27.12.):

                • Einblick in die Proben der Krippenspiele und Weihnachtsmusicals im Baselbiet
                • Weihnachtliche Panflötenklänge von Christine Frei aus der St. Laurentius-Kirche in Grellingen

                 


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                Zu den ausgestrahlten Sendungen

              • November-Kirchenfenster auf regioTVplus

                  November-Kirchenfenster auf regioTVplus

                  Die TV-Sendung «Kirchenfenster» auf regioTVplus vom 22. November bis 29. November täglich ab 19.30 Uhr und danach jede zweite Stunde, bis Montagabend.

                  Die Themen der November-Sendung:

                  • Die Woche der Religionen 2021 zum Thema «Musik und Religion»
                  • Zu Ehren von Sankt Martin: Martinsfeier und Räbeliechtli-Umzug in den Baselbieter Pfarreien
                  • Spiritueller Impuls zum Thema «weltweite Kirche» von Pfarrer Daniel Frei-Weber
                  • Musikalischer Ausklang mit der Cello-Sonate B-Dur von Antonio Vivaldi aus der Allschwiler Christuskirche.

                   

                   


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                • Oktober-Kirchenfenster auf regioTVplus

                    Oktober-Kirchenfenster auf regioTVplus

                    Die TV-Sendung «Kirchenfenster» auf regioTVplus vom 25. Oktober bis 1. November täglich ab 19.30 Uhr und danach jede zweite Stunde, bis Montagabend.

                     

                    Die Themen der Oktober-Sendung:

                     

                     

                    • Zum 30-jährigen Jubiläum der Arbeitsgruppe «Versteckte Armut Allschwil und Schönenbuch»: Lesung von Pedro Lenz
                    • Die Regionale Armutskonferenz 2021 unter dem Motto «Soziale Teilhabe ist unverzichtbar»
                    • Hip-Hop statt gregorianischer Choräle in der Klosterbasilika: Der Tag der Jugend 2021 in Mariastein
                    • Musikalischer Ausklang mit dem Duett aus Psalm 95 von Felix Mendelssohn Bartholdy aus der Spitalkapelle des Bruderholzspitals.

                     

                     


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                  • September-Kirchenfenster auf regioTVplus

                      September-Kirchenfenster auf regioTVplus

                      Die TV-Sendung «Kirchenfenster» auf regioTVplus vom 27. September bis 4. Oktober täglich ab 19.30 Uhr und danach jede zweite Stunde, bis Montagabend.

                       

                      Die Themen der September-Sendung:

                       

                      • Mit Lisa Christ im Beichtstuhl auf dem Arlesheimer Dorfplatz oder unterwegs auf dem TheoTrail: Wie die Kirchen für ihre vielseitigen Berufe werben.
                      • Gedanken von Martin Föhn SJ zur Aktion SchöpfungsZeit.
                      • «Soave» von Georg Philipp Telemann aus der Kirche St. Georg in Rümlingen.

                       


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                    • August-Kirchenfenster auf regioTVplus

                        August-Kirchenfenster auf regioTVplus

                        Die TV-Sendung «Kirchenfenster» auf regioTVplus vom 23. bis 30. August täglich ab 19.30 Uhr und danach jede zweite Stunde, bis Montagabend.

                         

                        Die Themen der August-Sendung:

                        • Passend zum Schulbeginn: Wie wird der Religionsunterricht an den heilpädagogischen Schulen im Baselbiet gestaltet?

                        • Ein Kurzportrait über die Bruder-Klaus-Kirche in Liestal und den Jurtensommer.

                        • «Herr Jesu Christ, dich zu uns wend»: Orgel und Gesang aus der Kirche St. Peter und Paul in Läufelfingen.


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                      • Medienmitteilung zur Synode der Röm.-kath. Landeskirche BL vom 17. Juni 2021

                        Medienmitteilung zur Synode der Röm.-kath. Landeskirche BL vom 17. Juni 2021

                        Am Donnerstag, 17. Juni 2021 fanden sich die Mitglieder der Synode der Röm.-kath. Landeskirche des Kantons Basel-Landschaft zu ihrer ordentlichen Sitzung ein. Aufgrund der aktuellen Situation wurde die Sitzung im Congress Center Basel unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsvorschriften abgehalten.

                         

                        Nach einer Besinnung durch Bischofsvikar Dr. Valentine Koledoye zum Thema «Gottes Zelt auf Erden»

                        und der Anlobung jener Synodenmitglieder, welche an der konstituierenden Synodensitzung vom 8. März nicht anwesend waren, stellten die beiden neuen Mitarbeitenden des Pfarramtes für Industrie und Wirtschaft, Delphine Conzelmann und Michael Mann sich und ihre Aufgabenschwerpunkte vor.

                         

                        Jahresrechnung 2020 mit erfreulichem Ergebnis
                        Die Röm.-kath. Landeskirche BL blickt mit einem Ertragsüberschuss von rund CHF 700'000 gegenüber einer budgetierten schwarzen Null auf ein erfreuliches Rechnungsjahr 2020 zurück. Das positive Jahresergebnis resultiert hauptsächlich aus höheren Steuereinnahmen sowie geringeren Personalkosten aufgrund nicht besetzter Stellen. Auch die Covid-19-Pandemie beeinflusste das Resultat insofern, als zahlreiche geplante Anlässe nicht durchgeführt werden konnten.

                        Das Kirchenparlament genehmigte einstimmig die Jahres- und Rechenschaftsberichte sowie die Jahresrechnung 2020.

                         

                        Neu errichtete Koordinationsstelle für Fachstellen und Spezialseelsorge
                        Nachdem die Synode vor rund einem halben Jahr einer Verlängerung der befristeten Stelle «Co-Leitung Fach- und Spezialseelsorge BL» bis 30. Juni 2021 zustimmte, beantragte der Landeskirchenrat in Absprache mit dem Bischofsvikariat die Errichtung einer pastoralen Koordinationsstelle «Leitung Fachstellen und Spezialseelsorge BL». Die zu schaffende Stelle soll nebst der Förderung der themenbezogenen Zusammenarbeit insbesondere der Entlastung der Führungsspanne des Bischofsvikars dienen. Der Errichtung dieser Koordinationsstelle wurde grossmehrheitlich mit zwei Enthaltungen zugestimmt.

                        Zustimmung zur Verlängerung diverser Vereinbarungen
                        Ferner wurde folgenden Vereinbarungen und Verträge durch die Synode behandelt:

                         

                        • Das Diözesane Statut der Finanzkommission der zehn kantonalen römisch-katholischen Körperschaften im Bistum Basel wurde einstimmig angenommen.

                         

                        • Die Verlängerung des Vertrags zwischen der Katholischen Universitätsgemeinde Basel, der Röm.-kath. Landeskirche BL (RKLK BL) und der Röm.-kath. Kirche BS (RKK BS) wurde ebenfalls einstimmig genehmigt.

                         

                        • Der Verlängerung des Vertrags zwischen der RKLK BL und der RKK BS betreffend einen gemeinsamen Fachbereich «Seelsorge im Tabubereich» um weitere drei Jahre stimmten die Anwesenden grossmehrheitlich mit zwei Enthaltungen zu.

                         

                        • Der Zusammenarbeitsvertrag für die ökumenisch verantwortete Gehörlosenseelsorge Nordwestschweiz mit den Kantonen BL, BS, AG du SO wurde einstimmig angenommen.

                        Genehmigung zweier Vorstösse
                        Zuletzt wurde eine Motion und eine Interpellation behandelt:

                         

                        • Eine im November 2020 von neun Synodalen der Pastoralkonferenz und der Kirchgemeinde Frenkendorf-Füllinsdorf eingereichte Motion zur Prüfung einer Änderung der Landeskirchenverfassung im Hinblick auf eine erleichterte Fusion von Kirchgemeinden wurde von der Synode mit einer Enthaltung für erheblich erklärt.

                         

                        • Die positive Antwort des Bischofsvikars auf eine im März 2021 von drei Synodalen aus Frenkendorf-Füllinsdorf eingereichte Interpellation betreffend Einrichtung eines Waldfriedhofes wurde einstimmig zur Kenntnis genommen.

                         

                      • Juli-Kirchenfenster auf regioTVplus

                          Juli-Kirchenfenster auf regioTVplus

                          Die TV-Sendung «Kirchenfenster» auf regioTVplus vom 26. Juli bis 2. August täglich ab 19.30 Uhr und danach jede zweite Stunde, bis Montagabend.

                           

                          Die Themen der Juli-Sendung:

                          • Ein Kurzportrait über die Kirche St. Niklaus in Oltingen.
                          • Eine Kirchenrundwanderung zwischen der Baselbieter Enklave Roggenburg, dem historischen Hofgut Löwenburg und Ederswiler, der einzigen deutschsprachigen Gemeinde im Kanton Jura.
                          • Ein musikalischer Ausklang mit dem Andante C-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart aus der Oltinger Kirche.

                           

                          Zum Sendeformat

                          Zu Ostern 2020 lancierten die Römisch-katholischen Kirchen in BL und BS sowie die Evangelisch-reformierte Kirche BL aufgrund des Lockdowns spontan die ökumenische TV-Sendereihe "Kirchenfenster" mit acht Folgen, die während den Kar- und Ostertagen auf dem Nordwestschweizer Regional-TV-Sender regioTVplus ausgestrahlt wurde.

                          Von verschiedener Seite wurde der Wunsch nach einer Weiterführung des Sendekonzepts geäussert. Mitte Mai haben die Kirchenräte der beteiligten Kirchen nun die Mitfinanzierung der Produktions- und Ausstrahlungskosten für acht weitere Sendungen beschlossen. Ab Juni wird monatlich eine neue Folge produziert und jeweils in der vierten Woche jedes Monats während einer Woche auf regioTVplus ausgestrahlt. Für den Dezember sind zwei Sendungen geplant.
                           
                          Das Sendeformat bietet die Möglichkeit, die vielfältigen Tätigkeiten und Angebote der Kirchen dieser Region einem breiten Publikum zu präsentieren, den Zuschauerinnen und Zuschauern niederschwellig spirituelle Impulse zu vermitteln sowie die kunsthistorischen, architektonischen wie musikalischen Schätze zu öffnen.
                           
                          RegioTVplus ist über fast alle Kabelnetze der Nordwestschweiz empfangbar (Ausnahme: ehem. Balcab-Netz), zudem via www.regiotvplus.ch, YouTube und national via Swisscom-TV auf Kanal 162.

                          Zu den ausgestrahlten Sendungen

                        • Juni-Kirchenfenster auf regioTVplus

                            Juni-Kirchenfenster auf regioTVplus

                            Die TV-Sendung «Kirchenfenster» auf regioTVplus vom 28. Juni bis 5. Juli täglich ab 19.30 Uhr und danach jede zweite Stunde, bis Montagabend.

                            Die Themen der Juni-Sendung:

                            • Einweihung der Kapelle des neu errichteten Kirchenzentrums
                              St. Christophorus im Herzen von Kleinhüningen
                            • Sommertipp: Auf dem Mönchspfad von Bennwil ins Kloster Schönthal - eine Pilgerwanderung auf unbekannten Pfaden in unserer nächsten Umgebung
                            • Spiritueller Impuls von Pfarrerin Kerstin Bonk zum Thema «Pilgern himmelt und erdet»
                            • Musikalischer Ausklang mit Musik von Georg Philipp Telemann aus der reformierten Kirche in Rümlingen.

                             

                            Zum Sendeformat

                            Zu Ostern 2020 lancierten die Römisch-katholischen Kirchen in BL und BS sowie die Evangelisch-reformierte Kirche BL aufgrund des Lockdowns spontan die ökumenische TV-Sendereihe "Kirchenfenster" mit acht Folgen, die während den Kar- und Ostertagen auf dem Nordwestschweizer Regional-TV-Sender regioTVplus ausgestrahlt wurde.

                            Von verschiedener Seite wurde der Wunsch nach einer Weiterführung des Sendekonzepts geäussert. Mitte Mai haben die Kirchenräte der beteiligten Kirchen nun die Mitfinanzierung der Produktions- und Ausstrahlungskosten für acht weitere Sendungen beschlossen. Ab Juni wird monatlich eine neue Folge produziert und jeweils in der vierten Woche jedes Monats während einer Woche auf regioTVplus ausgestrahlt. Für den Dezember sind zwei Sendungen geplant.
                             
                            Das Sendeformat bietet die Möglichkeit, die vielfältigen Tätigkeiten und Angebote der Kirchen dieser Region einem breiten Publikum zu präsentieren, den Zuschauerinnen und Zuschauern niederschwellig spirituelle Impulse zu vermitteln sowie die kunsthistorischen, architektonischen wie musikalischen Schätze zu öffnen.
                             
                            RegioTVplus ist über fast alle Kabelnetze der Nordwestschweiz empfangbar (Ausnahme: ehem. Balcab-Netz), zudem via www.regiotvplus.ch, YouTube und national via Swisscom-TV auf Kanal 162.

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                          • Lange Nacht der Kirchen 2021

                            In acht Schweizer Kantonen wird am Freitag, 28. Mai 2021 zum Zeichen der Hoffnung die «Lange Nacht der Kirchen» gefeiert

                            Am Freitag, 28. Mai um 18 Uhr wird die dritte «Lange Nacht der Kirchen» eröffnet. Erstmals sind auch die Baselbieter Landeskirchen mit dabei. 2016 wurde die erste «Lange Nacht der Kirchen» in der Schweiz von den Aargauer Landeskirchen durchgeführt. In diesem Jahr wird die «Lange Nacht der Kirchen» in acht Kantonen gefeiert: im Aargau und in den Kantonen Baselland, Bern, Jura, Solothurn, Zürich, Zug und Graubünden - zeitgleich mit Österreich, Italien (Südtirol), Tschechien, Estland und Teilen der Slowakei. Den acht teilnehmenden Kantonen ist es wichtig, dass die Kirchen in der aktuellen Situation ein Signal zum Aufbruch und zur Überwindung der Isolation senden.

                            Schweizweit nehmen in diesem Jahr über 450 Kirchgemeinden/Pfarreien teil. Alle Veranstaltungen finden Sie unter www.langenachtderkirchen.ch. Ab 18 Uhr startet vor Ort ein attraktives und vielfältiges Programm. Dieses wurde von den Kirchgemeinden und Pfarreien speziell für den 28. Mai zusammengestellt. Hier kann erlebt werden, was es heute bedeutet, Kirche zu sein.

                            Die «Lange Nacht der Kirchen» ist ein ökumenisches Angebot für alle Interessierten, ob gläubig oder kirchenfremd, ob verwurzelt oder suchend, einheimisch oder fremd. Menschen sind eingeladen, die Vielfalt der Kirche zu entdecken, allein oder zusammen mit anderen.

                            Die Angebote finden dieses Jahr aufgrund der aktuellen Situation etwas verkürzt oder in verschlankter Form statt. Die Veranstaltungen wurden mit den entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen vorbereitet. Die Schutzkonzepte sind vorhanden, teilweise sind Platzbeschränkungen nötig. Die Teilnahme an den jeweiligen Veranstaltungen ist kostenlos.

                            Die Baselbieter Landeskirchen beteiligen sich zum ersten Mal an der «Langen Nacht der Kirchen». In über vierzig Kirchen und kirchlichen Orten wird von den evangelisch-reformierten, den römisch-katholischen und christkatholischen Kirchgemeinden und Pfarreien ein vielfältiges und attraktives Programm geboten. Ob jung, jung geblieben oder schon etwas älter, für alle ist etwas dabei. Man kann Klang und Lichtkunst erleben, Konzerten in allen Musikrichtungen lauschen, pilgern, meditieren, selber musizieren und Geschichten oder Slam Poetry hören. Es gibt Bastelangebote, Filme und eine grosse Auswahl an spirituellen Programmen zu entdecken.

                            Für die diesjährige Durchführung wurde eine neue Website ins Leben gerufen. Auf der Eventplattform www.langenachtderkirchen.ch sind die Veranstaltungen der verschiedenen Kantonalkirchen in den vier Landessprachen (Deutsch, Französisch, Italienisch und Romanisch) abrufbar. Die potenziellen Besucherinnen und Besucher können nach Veranstaltung oder nach Durchführungsort filtern. So kann sich jede Person ihr Angebot individuell zusammenstellen und hat die Möglichkeit, ein PDF auszudrucken.

                          • Mai-Kirchenfenster auf regioTVplus

                              Mai-Kirchenfenster auf regioTVplus

                              Die TV-Sendung «Kirchenfenster» auf regioTVplus wird vom 24. Mai bis 31. Mai täglich ab 19.30 Uhr und danach jede zweite Stunde, bis Montagabend ausgestrahlt.

                              Die Themen der Mai-Sendung:

                              • Gedanken gegen das Vergessen der Menschen auf der Flucht von Verena Gauthier Furrer, Fachverantwortliche Diakonie katholisch BL
                              • Szenen aus "The Fisherman", Theater Niemandsland, im Vorfeld der Aktionen zum Flüchtlingstag 2021
                              • Was läuft an der "Langen Nacht der Kirchen" im Baselbiet
                              • Vivaldis Frühling mit Querflöte und Orgel aus der Christuskirche in Allschwil.

                               

                              Zum Sendeformat

                              Zu Ostern 2020 lancierten die Römisch-katholischen Kirchen in BL und BS sowie die Evangelisch-reformierte Kirche BL aufgrund des Lockdowns spontan die ökumenische TV-Sendereihe "Kirchenfenster" mit acht Folgen, die während den Kar- und Ostertagen auf dem Nordwestschweizer Regional-TV-Sender regioTVplus ausgestrahlt wurde.

                              Von verschiedener Seite wurde der Wunsch nach einer Weiterführung des Sendekonzepts geäussert. Mitte Mai haben die Kirchenräte der beteiligten Kirchen nun die Mitfinanzierung der Produktions- und Ausstrahlungskosten für acht weitere Sendungen beschlossen. Ab Juni wird monatlich eine neue Folge produziert und jeweils in der vierten Woche jedes Monats während einer Woche auf regioTVplus ausgestrahlt. Für den Dezember sind zwei Sendungen geplant.
                               
                              Das Sendeformat bietet die Möglichkeit, die vielfältigen Tätigkeiten und Angebote der Kirchen dieser Region einem breiten Publikum zu präsentieren, den Zuschauerinnen und Zuschauern niederschwellig spirituelle Impulse zu vermitteln sowie die kunsthistorischen, architektonischen wie musikalischen Schätze zu öffnen.
                               
                              RegioTVplus ist über fast alle Kabelnetze der Nordwestschweiz empfangbar (Ausnahme: ehem. Balcab-Netz), zudem via www.regiotvplus.ch, YouTube und national via Swisscom-TV auf Kanal 162.

                              Zu den ausgestrahlten Sendungen

                            • Osterzeit unter besonderen Umständen

                              Ostern findet statt!

                              Zugegeben, seit ziemlich genau einem Jahr haben wir die beiden Worte «findet» und «statt» in dieser Reihenfolge nicht so häufig vorgefunden.
                              So viele Anlässe mussten abgesagt werden und auch während der kommenden Osterzeit können liebgewonnene Rituale und Traditionen bereits zum zweiten Mal nicht in gewohnter Form ausgelebt werden.

                              Vielleicht aber bieten gerade die speziellen Umstände etwas Zeit, um die Ereignisse rund um Ostern und den reichen kirchlichen Schatz an Traditionen und Bräuchen wieder neu zu entdecken?

                              Nach der Broschüre zur vergangenen Advents- und Weihnachtszeit unter besonderen Umständen möchten wir Euch erneut auf eine kleine Entdeckungsreise mitnehmen – diesmal durch den Osterfestkreis, der Zeit zwischen Aschermittwoch und Pfingsten.

                              Wir, das sind der Römisch-katholische Landeskirchenrat Basel-Landschaft und das Bischofsvikariat St. Urs als Auftraggebende und die Stabsstelle Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit mit der Fachstelle Jugend der Röm.-kath. Kirche im Kanton BL als Redaktion.

                              Das Webportal www.kathbl.ch/ostern ergänzt die Broschüre mit Anregungen, Rezepten, Bastelanleitungen sowie viel Besinnlichem, Wissenswertem und Kuriosem rund um die Feiertage des Osterfestkreises.

                              Osterbroschüre als Download

                            • März-Kirchenfenster auf regioTVplus

                              Die TV-Sendung «Kirchenfenster» auf regioTVplus vom 22. bis 29. März täglich ab 19.30 Uhr und danach jede zweite Stunde, bis Montagabend.

                              Die Themen der März-Sendung:

                              • Gottesdienst für gehörlose Menschen
                              • Spezielle Osteraktionen der Baselbieter Kirchen
                              • Glockengeläut im Gedenken an die Covid-19-Opfer
                              • Musikalischer Ausklang mit Orgel, Cello, Gesang

                               

                              RegioTVplus ist über fast alle Kabelnetze der Nordwestschweiz empfangbar (Ausnahme: ehem. Balcab-Netz), zudem via www.regiotvplus.ch, YouTube und national via Swisscom-TV auf Kanal 162.

                              Zu den vergangenen Sendungen

                            • Spitze der Röm.-kath. Landeskirche BL unverändert

                              Am Montag, 8. März 2021, konstituierte sich die Synode der Röm.-kath. Landeskirche des Kantons Basel-Landschaft für die 18. Amtsperiode 2021-2025. Béatrix von Sury d’Aspremont aus Reinach als Synoden-präsidentin und Ivo Corvini-Mohn aus Allschwil als Präsident des Landeskirchenrats wurden in ihrem Amt bestätigt.
                               

                              Bereits zum dritten Mal fand sich die Legislative der Röm.-kath. Landeskirche aufgrund der aktuellen Corona-Situation nicht in Liestal, sondern im Congress Center Basel ein. Auch der in der Geschäftsordnung festgelegte Eröffnungsgottesdienst konnte pandemiebedingt nicht stattfinden. An dessen Stelle begrüsste Bischofsvikar Valentine Koledoye die Abgeordneten mit spirituellen Impulsen und einer Segnung. Mit dem Leitgedanken «Gib dein Bestes und überlass Gott den Rest» legte er dem Kirchenparlament nahe, das Amt als Synodale nicht nur als politischen Auftrag, sondern auch als Beauftragung von Gott selbst zu betrachten.
                               

                              Zu Beginn der Sitzung wurden die anwesenden 80 Synodalen für die neue Amtsperiode 2021-2025 angelobt. Anschliessend wurde das Büro der Synode in seiner bisherigen, eingespielten Konstellation wiedergewählt: Das Kirchenparlament bestätigte Synodenpräsidentin Béatrix von Sury d’Aspremont (Reinach) einstimmig und mit grossem Applaus in ihrem Amt, das sie seit knapp zwei Jahren innehat. Das Vizepräsidium übernimmt wiederum Beat Siegfried (Münchenstein), und das Amt der Protokollführerin wird auch in dieser Amtsperiode durch Franziska Baumann (Muttenz) besetzt. Jeanne Locher (Münchenstein) und Denise Pfäffli (Pratteln-Augst) komplettieren das Büro der Synode.

                               

                              Auch der Landeskirchenrat wurde als oberstes Vollzugs- und Verwaltungsorgan der Landeskirche neu gewählt. Er setzt sich aus vier Mitgliedern, die nicht der Pastoralkonferenz angehören, sowie aus drei Personen aus den Reihen der Pastoralkonferenz zusammen. Mit grossem Mehr wurde Ivo Corvini-Mohn (Allschwil) für eine weitere Amtsperiode zum Präsidenten des Landeskirchenrats gewählt. Das Amt des Präsidiums hat er seit 2007 inne. Als Ersatz für Monika Fraefel-Langendorf (Liestal), welche nicht mehr für die neue Amtsperiode antrat, wurde Guido von Däniken (Birsfelden) mit grossem Mehr gewählt. Er war zwischen 1987 und 2000 als Pfarreiseelsorger und von 2002 bis 2006 als Gemeindeleiter in der Pfarrei Bruder Klaus in Birsfelden tätig und feiert bis heute als Stellvertretung immer wieder Gottesdienste in Birsfelden. Zudem präsidiert Guido von Däniken den Verein «Anlaufstelle Baselland».

                               

                              Neu gewählt wurden auch die Rekurskommission der Landeskirche, die auf Beschwerde hin streitige Rechtsverhältnisse beurteilt, die Prüfungskommission als Kontrollorgan der Landeskirche, die Kommission «Arbeitswelt in Bedrängnis» sowie eine Vertretung in die Diözesankonferenz des Bistums.

                               

                              Überblick über die neu gewählten Gremien und Ämter


                              Büro der Synode (alle bisher):

                              • Béatrix von Sury d'Aspremont, Synodenpräsidentin, Reinach
                              • Beat Siegfried, Vizepräsident, Münchenstein
                              • Franziska Baumann, Protokollführerin, Muttenz
                              • Jeanne Locher, Münchenstein
                              • Denise Pfäffli, Pratteln-Augst

                              Landeskirchenrat:

                              • Ivo Corvini-Mohn, Präsident, Allschwil (bisher)
                              • Wanda Bürgin, Liestal (bisher)
                              • Sergio Marelli, Birsfelden (bisher)
                              • Silvan Ulrich, Pfeffingen (bisher)
                              • Martin Tanner, Sissach (bisher)
                              • Joseph Thali-Kernen, Allschwil (bisher)
                              • Guido von Däniken, Birsfelden (neu)

                              Rekurskommission:

                              • Enrico Rosa, lic. iur., Präsident, Pratteln (bisher)
                              • Manuela Illgen, lic. iur., Pratteln (bisher)
                              • Stephan Mathis, lic. iur., Arlesheim (neu, bisher Ersatzmitglied)

                              Prüfungskommission (alle bisher):

                              • Viktor Lenherr, Präsident, Aesch
                              • Nadja Bergamasco, Sissach
                              • Erich Fischer, Allschwil
                              • Peter Kresta, Füllinsdorf
                              • Jörg Schwander, Laufen
                              • Nicole Schaub Thüring, Ettingen
                              • Denis von Sury d’Aspremont, Reinach

                              Vertretung in die Diözesankonferenz des Bistums Basel:

                              • Ivo Corvini-Mohn, Allschwil (bisher)

                              Kommission "Arbeitswelt in Bedrängnis" (alle bisher):

                              • René A. Segginger, Präsident, Münchenstein
                              • Franz Jäggi, Frenkendorf
                              • Heinz Krüttli, Liesberg
                              • Rösli Frick, Therwil
                              • Felix Reber, Augst

                            • Februar-Kirchenfenster auf regioTVplus

                              Die TV-Sendung «Kirchenfenster» auf regioTVplus vom 22. Februar bis 1. März täglich ab 19.30 Uhr und danach jede zweite Stunde, bis Montagabend.

                              Die Themen der Februar-Sendung:

                              • Trotz Absage der diesjährigen Fasnacht - oder gerade deshalb - wollte der Pastoralraum Laufental-Lützeltal in dieser schwierigen Zeit einen Moment des Humors in ihre Kirchen zaubern und hat zu speziellen Gottesdiensten voller Lebensfreude eingeladen. Die Sendung zeigt Ausschnitte aus der Fasnachtspredigt in Versform von Pastoralraumleiter Christof Klingenbeck und Drehorgelmusik von Clown Roli Noirjean, bekannt vom Duo Gaston & Roli.
                              • Seit genau einem Jahr kennen wir aufgrund der Pandemie Einschränkungen in unserem täglichen Leben. Die Kirchen verstehen es seit jeher als ihre Aufgabe, den Menschen auch in Krisenzeiten beizustehen und begleiten diese auch in dieser herausfordernden Zeit - ob als «Pfarrer to go», mit einem Singprojekt, mit Gottesdiensten oder mit praktischer Unterstützung, um akute Not zu lindern. Die Baselbieter Kirchen sind da!

                               

                              RegioTVplus ist über fast alle Kabelnetze der Nordwestschweiz empfangbar (Ausnahme: ehem. Balcab-Netz), zudem via www.regiotvplus.ch, YouTube und national via Swisscom-TV auf Kanal 162.

                              Zu den vergangenen Sendungen

                            • Mitteilung zur Synode der Röm.-kath. Landeskirche BL vom 30. November 2020

                              Am Montag, 30. November 2020, tagte die Synode der Röm.-kath. Landeskirche des Kantons Basel-Landschaft unter der Leitung von Béatrix von Sury d’Aspremont. Aufgrund der aktuellen Situation fand die Sitzung im Congress Center Basel und unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

                               

                              «Das Leben ist wie eine Reise mit einem Zug. Dabei ist besonders wichtig, auf seiner Lebensreise mit den anderen Passagieren ein gutes Verhältnis zu pflegen». Mit dieser treffenden Metapher führte Bischofsvikar Valentine Koledoye in die letzte Sitzung des Kirchenparlaments der Amtsperiode 2017-2021 ein.

                               

                              Rückblick Amtsperiode 2017-2021

                               

                              Im Sinne des Legislaturziels «Tu Gutes und sprich darüber» konnte in der Landeskirche und in den Kirchgemeinden, aber auch für das Bischofvikariat sowie die Pfarreien, Pastoralräume und Fachstellen

                              die Kommunikation in verschiedenen Bereichen und über die verschiedenen Kanäle massgeblich verstärkt werden.

                               

                              Auch die erfolgreiche Ausarbeitung eines neuen Finanzausgleich-Modells ist in der vergangenen Amtsperiode zu verorten. Dieses wurde vor einem Jahr von der Synode verabschiedet.

                              Nach wie vor unbefriedigend gestaltet sich hingegen die Situation am Universitäts-Kinderspital UKBB: Auch ein Jahr nach der einstimmig verabschiedeten Verlautbarung der Synode zur Stärkung der katholischen Seelsorge am UKBB konnte noch immer keine Einigung mit der Spitalleitung erreicht

                              werden. Da diese ausdrücklich keine katholische Spitalseelsorge von mehr als 20% zulässt, musste im Sommer sogar ein Rekrutierungsprozess für eine Seelsorgestelle am UKBB abgebrochen werden.

                               

                              Revidierte Anstellungs- und Besoldungsordnung ab 2022

                               

                              Ein Haupttraktandum bildete die Teilrevision der Anstellungs- und Besoldungsordnung (ABO 2010), die in einer 2. Lesung fortgesetzt und abgeschlossen wurde.

                              Einem Änderungsantrag der Kirchgemeinde Allschwil zum Aspekt der Missbrauchsprävention wurde mit grossem Mehr stattgegeben: Neu haben alle Bewerberinnen und Bewerber vor ihrer Anstellung einen Strafregisterauszug einzureichen, Personen in erzieherischer oder betreuender Funktion legen zusätzlich einen Sonderprivatauszug vor. Diese Massnahme stelle eine von vielen unerlässlichen Präventionsmassnahmen dar, um Ereignissen im Zusammenhang mit sexuellen Übergriffen wann immer möglich vorzubeugen, so die Initianten des Antrags. Im Bistum Basel gilt bereits eine analoge Handhabung für Mitarbeitende mit Missio (kirchlicher Sendung). Auch der Synodalrat der katholischen Kirche im Kanton Zürich kennt seit rund einem Jahr eine entsprechende Regelung.

                              Die einstimmig beschlossenen Änderungen treten per 1. Januar 2022 in Kraft.

                               

                               

                              Pilotphase Co-Leitungsstelle Fach- und Spezialseelsorge und Caritas verlängert

                               

                              Nachdem die Zusammenführung der Fach- und Spezialseelsorgestellen im Kanton Basel-Landschaft unter einer pastoralen Co-Leitung an der Frühjahressynode im Sinne eines Pilotprojekts bis Ende Jahr gutgeheissen wurde, beschloss das Kirchenparlament nun einstimmig eine weitere Verlängerung der Pilotphase bis 30. Juni 2021. Eine längere Evaluationszeit soll eine eingehende Analyse und eine klare Definition der neuen Organisationsstrukturen ermöglichen.

                               

                              Ebenfalls ohne Gegenstimme zugestimmt wurde der Verlängerung der Trägervereinbarung mit der Caritas beider Basel um weitere drei Jahre.

                               

                              Keine Zuweisung an den Baufonds im Jahr 2021

                               

                              Für die nächsten Rechnungsjahre ist aufgrund der Steuergesetzrevision (SV 17) bei den Steuereinnahmen der juristischen Personen mit jährlichen Ertragseinbussen von rund einer Million zu rechnen. Diese werden knapp zur Hälfte durch vom Kanton gesprochene Ausgleichszahlungen abgefedert.

                               

                              Um die aktuell sehr unsicheren finanziellen Aussichten - auch vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie - zu erörtern und allfällige Massnahmen zu erarbeiten, hat der Landeskirchenrat im Frühjahr eine breit abgestützte Arbeitsgruppe eingesetzt. Den Finanzhaushalt der Landeskirche gelte es in den nächsten Jahren möglichst ohne Leistungsabbau und finanzielle Nachteile im Gleichgewicht zu halten, so Sergio Marelli, Landeskirchenrat Ressort Finanzen.

                              Auf Empfehlung der Arbeitsgruppe beschloss die Synode als Sofortmassnahme, im nächsten Jahr auf die jährliche Zuweisung an den Baufonds von rund einer halben Million Schweizer Franken zu verzichten. Da der Fonds, aus welchem Subventionszahlungen für Bauvorhaben der Kirchgemeinden erfolgen, aktuell mit CHF 5.9 Millionen ausreichend dotiert ist, bringt der Beschluss keine negativen Auswirkungen für die Kirchgemeinden mit sich.

                              Dieser Entscheid geht ferner mit einer Verbesserung des budgetierten Jahresergebnisses für das Jahr 2021 einher: Dank der ausgesetzten Zuweisung beträgt der erwartete Verlust anstatt CHF 600'000 noch rund CHF 160'000.

                               

                               

                              Abschliessend dankten das Büro der Synode sowie der Präsident der Landeskirche Ivo Corvini-Mohn den Synodalen, die nicht mehr zur Wahl für die neue Amtsperiode zur Verfügung stehen, für ihr Engagement und die konstruktive Zusammenarbeit. Ferner wurde Landeskirchenrätin Monika Fraefel mit grossem Dank verabschiedet. Sie tritt nach drei Jahren von ihrem Amt als Ressortverantwortliche für Katechese, Schule und Spitalseelsorge zurück.

                               

                              Die konstituierende Synode für die neue Amtsperiode findet am 8. März 2021 statt.

                            • Der neue Bischofsvikar im Interview

                              Der neue Bischofsvikar im Interview

                              Valentine Koledoye, Du bist seit Mai Bischofsvikar der Bistumsregion St. Urs. Welche ersten Eindrücke nimmst Du aus den ersten zwei Monaten mit?

                              Nun, es gibt auf jeden Fall nicht zu wenig Arbeit (lacht). Mein Auftrag ist kompliziert und anspruchsvoll, aber machbar. Dass dem so ist, verdanke ich vor allem der guten Zusammenarbeit hier im Bischofsvikariat, mit der Diözesankurie und den Landeskirchen. Auch wenn ich am Ende eines Tages müde auf den Nachhauseweg gehe, so fühle ich mich dank der grossen Unterstützung durch meine Kolleginnen und Kollegen dennoch nie alleine.

                              Wer Dein Büro betritt, wird mit folgendem Zitat von Dalai Lama empfangen: «Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist gestern, der andere morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist.»

                              (lacht) Ja, dieses Zitat ist mein Leitmotiv, meine Lebensphilosophie. Es hängt in meinem Büro, in meinem Schlafzimmer, in meinem Estrich - ich habe es überall präsent. Der Gedanke, jeden Tag als Geschenk Gottes zu schätzen und auf Gottes Beistand in der Gegenwart zu vertrauen, bildet das Fundament meines christlichen Glaubens. Wo immer möglich, versuche ich diese Philosophie zu leben und mit anderen zu teilen - das macht meine Arbeit und meine Berufung aus.


                              Eine sehr schöne Einstellung! Und vielleicht auch eine, von welcher sich die Schweiz ab und an eine Scheibe abschneiden dürfte?

                              Nun, wir leben hier in einem Paradies, ohne es zu merken. Erst wenn einmal etwas nicht mehr ganz so ist, wie wir es uns gewohnt sind, erkennen wir, wie schön wir es vorhin hatten. Das hat die Corona-Krise eindrücklich gezeigt. Leider bauen hier viele Menschen ihr Leben auf Negativität auf. Klar: Wir sind alle nicht ohne Fehler und unsere Gesellschaft hat noch vieles zu verbessern, doch die Dankbarkeit für alles, was wir im Moment haben und oft für selbstverständlich erachten, dürfen wir auf keinen Fall zu kurz kommen lassen.

                               

                              Du hast vorhin die Corona-Krise erwähnt. Wie hast Du die Rolle der Kirche in den vergangenen Monaten wahrgenommen? Hat sie genug getan?

                              Die Kirche hat sehr viel getan, das steht ausser Diskussion. Das haben unter anderem die zahlreichen Hilfsangebote in den Pfarreien gezeigt. Dennoch hat mir die Koordination etwas gefehlt. Wir haben so viele engagierte Leute mit unheimlich viel Potenzial, das sollten wir doch wenn immer möglich vereinen und so gut wie möglich nutzen! Wie Papst Franziskus in seiner historischen Zeremonie im März auf den Stufen des Petersdoms sagte: Wir müssen mehr als Kirche in ihrer Gesamtheit auftreten und uns auf Zusammenhalt besinnen. Eine Reihe von vielen einzelnen Institutionen, die alle sehr viel Gutes tun, wird leider viel weniger wahrgenommen als eine vereinte Gesamtheit. Die Kirche dürfte sich ruhig stärker positionieren dürfen, um zu zeigen: Seht, was wir alles gemacht haben!

                               

                              Setzt nun ein gesellschaftliches Umdenken ein?

                              Ich glaube schon, dass die Corona-Zeit etwas Neues in unsere Gesellschaft gebracht hat: Das Gute, die Solidarität, die in uns Menschen steckt, die aber nicht von Anfang an spürbar war. Die ganze Welt zusammenhalten zu sehen, um gemeinsam eine tückische Krankheit zu bewältigen, hat mich sehr beeindruckt. Gemeinsam haben wir die Älteren, Kranken und Schwachen geschützt, auch wenn wir selber meist nicht direkt betroffen waren. Besonders berührt hat mich, wie sich so viele Jugendliche hilfsbereit gezeigt haben und zum Beispiel in Form von Einkaufshilfen ältere Menschen in ihrem Alltag unterstützt haben. Das hat mir Hoffnung gegeben für eine Welt, die auf Nächstenliebe aufgebaut ist.

                               

                              Dennoch: Wir sehen uns mit einer Zeit der Kurzlebigkeit konfrontiert, die Solidaritätswellen und solche Chancen zu gesellschaftlichen Neuorientierungen wie die eben beschriebene leider schnell wieder verblassen lässt.

                              Wichtig ist, dass wir an dieser neu aufgeflammten Solidarität nun festhalten und diese wirklich als Chance wahrnehmen, um etwas Nachhaltiges aufzubauen. Gerade in dieser schnellen Zeit ist es umso wichtiger, an unseren innersten Werten festzuhalten. Wir müssen uns fragen: Was bleibt von der Solidarität der letzten Monate und wie nehmen wir diese mit in die Zukunft? Wir sehen die kurzlebige Zeit gerade auch mit der Black Lives Matter-Bewegung: Innert Kürze ist die Corona-Situation in den Hintergrund gerückt. Und wer weiss, wie lange diese Bewegung nun anhält. Wahrscheinlich haben wir sie bis Mitte Juli schon wieder vergessen…

                               

                              Du hast ja einige Jahre in den USA gelebt. Wie nimmst Du die Black Lives-Matter-Thematik wahr?

                              Als einer, der in Amerika gelebt hat, ist für mich die Black Lives Matter-Bewegung sehr stark politisch motiviert. Allein die Tatsache, dass in Chicago zum Beispiel jährlich über 1'000 Menschen Verbrechen zum Opfer fallen, dafür aber niemand auf die Strasse geht, oder die vielen gewaltsamen Ausschreitungen zeigen mir, dass sich hinter dieser Bewegung viel mehr verbirgt, als gegen aussen gezeigt wird. In den USA habe ich zudem oft erlebt, wie Rassismus und Diskriminierung auch unter Schwarzamerikanern genauso oder gar noch stärker stattfinden. Wenn wir Rassismus auf die Diskriminierung von Schwarzen durch Weisse reduzieren, verfehlen wir den eigentlichen Grundgedanken der Bewegung.

                              Es ist richtig und wichtig, sich gegen Rassismus zu positionieren. Dennoch stehen wir vor einer viel umfassenderen Herausforderung: Diskriminierung. Was ist mit der Frau? Was ist mit den Homosexuellen? Was ist mit all den Menschen, die in ihrem Alltag benachteiligt werden? Ich wünsche mir, dass die Leute nicht nur gegen Rassismus, sondern gegen Diskriminierung auf die Strasse gehen. «All Lives Matter – everybody is important» müsste dieser Begriff für mich heissen. Nur so können wir die Diskriminierung, die an so vielen Orten präsent ist, gemeinsam überwinden.

                               

                              Zum Schluss noch einige persönliche Fragen:

                              Welchen Freizeitaktivitäten gehst Du gerne nach?

                              Ich mag James Bond-Filme sehr. Alle von 1963 bis heute entstandenen James-Bond-Filme habe ich gesehen. Die Kombination aus Action, die nicht zu brutal ist, gutem Schauspiel und Humor gefallen mir besonders.

                              Zudem bin ich ein grosser Fussballfan. Ich freue mich bereits sehr, wenn ich bald wieder ein Spiel meiner Lieblingsmannschaft Manchester United auf dem Bildschirm verfolgen darf. Fussball ist für mich auch eine Lebensphilosophie: Du kannst nicht jedes Mal gewinnen. Und: Auch wenn es nicht gut läuft, musst Du immer bis zum Schlusspfiff durchhalten. Bei Problemen sage ich mir manchmal: «Du bist ein Fussballer, Du musst weiterlaufen, dann schaffst Du es.»

                               

                              Wie möchtest Du von Deiner Umgebung wahrgenommen werden?


                              Hier möchte ich gerne mit einem Zitat von John Lennon antworten, das mich in meinem Leben begleitet:


                              Ich möchte glücklich sein und von anderen als glücklichen Menschen wahrgenommen werden. Wenn ich einmal nicht mehr da bin, so wünsche ich mir, dass auf meinem Grabstein weder Bischofsvikar noch Bischof oder Papst (lacht) steht. Vielmehr soll stehen: Hier ruht ein glücklicher Mensch, ein Freund, ein Mitchrist und Priester. So habe ich mein Leben definiert und so möchte ich, dass mich die Leute in Erinnerung behalten.

                               

                              Liestal, 12. Juni 2020
                              Fabienne Netzhammer, Mitarbeiterin Stabsstelle Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit  

                            • Taufbroschüre der Baselbieter Landeskirchen

                              Der kleine Bub auf dem Taufbaum-Foto oben ist Patrick Reinhardt. Patrick ist eines der 325 Kinder, die im vergangenen Jahr in einer Katholischen Kirche im Baselbiet getauft wurden.

                              Die Fotos der Tauffeier in der Kirche Peter und Paul in Oberwil zieren nicht nur das private Fotoalbum der Familie Reinhardt, sondern auch eine druckfrische* Taufbroschüre, welche die Römisch-katholische Landeskirche BL, gemeinsam mit der Evangelisch-reformierten sowie der Christkatholischen Partnerkirche im Kanton, herausgibt.

                              Die Broschüren werden ab August dem so genannten «Mama-Koffer» beigelegt, einem Informationspaket, das allen werdenden Müttern im Kanton (rund 1'600 pro Jahr) persönlich durch das medizinische Fachpersonal übergeben wird. In diesem Koffer liegt Wissenswertes rund um die Schwangerschaft, darunter Produktmuster zum Ausprobieren, Gutscheine, Checklisten – und eben auch die Taufbroschüre mit Erklärungen und hilfreichen Tipps zur Taufe sowie kurzen Gebeten als Anregung für ein Abendritual mit dem Kind.

                              Weitere Broschüren sind für die verschiedenen Auftritte der Kirchen an Messen und Publikumsveranstaltungen wie beispielsweise die Hochzeitsmesse MariNatal vorgesehen und ein kleines Kontingent wird in den nächsten Wochen allen Baselbieter Pfarreien zugestellt.

                              Taufbroschüre als Download

                            • Mitteilung zur Synode vom 24. Juni 2020 in Basel

                              Am Mittwoch, 24. Juni 2020 fanden sich knapp 60 Synodale der Röm.-kath. Landeskirche des Kantons Basel-Landschaft zur ordentlichen Frühjahrssitzung ein. Aufgrund der aktuellen Situation wurde die Sitzung im Congress Center Basel unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsvorschriften abgehalten.

                               

                              Die ordentliche Frühjahrssitzung des Kirchenparlaments fand erstmals in Anwesenheit des neuen Bischofsvikars St. Urs, Dr. Valentine Koledoye, statt. Mit dem Leitgedanken «Gehen wir gemeinsam voran» ermutigte er in der einführenden Besinnung zu einer zukunftsorientierten, optimistischen und brüderlichen Zusammenarbeit.

                               

                              Als neues Mitglied der Synode wurde Annette Jäggi als Vertretung aus der Pastoralkonferenz in ihrem Amt angelobt.

                               

                              Jahresrechnung 2019 mit erfreulichem Ergebnis

                              Die Röm.-kath. Landeskirche BL blickt mit einem Ertragsüberschuss von rund CHF 400'000 gegenüber einem budgetierten Mehrertrag von CHF 750 auf ein erfreuliches Rechnungsjahr 2019 zurück.

                              Das Ergebnis resultiert hauptsächlich aus Einsparungen nicht besetzter Stellen, tieferen Kosten und dadurch nicht ausgeschöpften Budgetpositionen sowie aus Mehrerträgen bei den Steuern und Zinsen. Das laufende Rechnungsjahr dürfte jedoch eine Zäsur markieren, da für die Folgejahre mit vermehrten Ertragsausfällen aufgrund der Auswirkungen der Steuervorlage 17 sowie der Corona-Krise zu rechnen ist.

                               

                              Caritas-Lieferdienst für Armutsbetroffene im Baselbiet

                              Aufgrund der Corona-Krise mussten Hilfsangebote wie «Tischlein deck Dich» vorübergehend schliessen. Ferner ist die Zahl Armutsbetroffener und -gefährdeter in der Region markant gestiegen. Auf Initiative des Landeskirchenrats und mit Unterstützung des Bischofsvikariats und des Fachbereiches Diakonie hat die Caritas beider Basel deshalb im April einen Lieferdienst von Produkten aus dem Caritas-Markt an die Baselbieter Pfarreien lanciert. Der Caritas-Markt bietet Menschen mit knappem Budget die Möglichkeit, Produkte des täglichen Bedarfs zu Tiefstpreisen zu erwerben. Die Pfarreien machen Armutsbetroffene auf das Angebot aufmerksam und ermöglichen die Verteilung der Güter vor Ort. Rund 15 Pfarreien nutzen das Angebot bereits und erfreuen sich einer durchwegs positiven Resonanz, grosser Dankbarkeit der Betroffenen und überwältigender Hilfsbereitschaft.

                              Für den Lieferdienst, der durch die Röm.-kath. Landeskirche BL finanziert wird, sprach das Kirchen-parlament einstimmig einen Nachtragskredit in Höhe von rund 60'000 Franken. Der Lieferdienst wird mindestens bis Ende September 2020 fortgesetzt.


                              Pastorale Co-Leitung für Fach- und Spezialseelsorgestellen zunächst befristet bis Ende Jahr
                              Für eingehende Diskussionen sorgte ein Nachtragskredit zur Zusammenführung der Fach- und Spezial-seelsorgestellen im Kanton Basel-Landschaft unter einer pastoralen Co-Leitung. Die neu zu schaffenden Stellen sollten nebst der Förderung der themenbezogenen Zusammenarbeit insbesondere der Entlastung der Führungsspanne des Bischofsvikars dienen, die aktuell mehr als 30 direktunterstellte Personen umfasst. Obwohl der dringende Handlungsbedarf von den Abgeordneten erkannt und auch durch den Bischofsvikar Koledoye selbst unterstrichen wurde, mündeten kritische Voten in Bezug auf bevorstehende notwendige Sparmassnahmen und eine transparente Kosten- und Funktionsauf-schlüsselung der Reorganisationsschritte in eine Rückweisung der Vorlage. Um dennoch eine zeitnahe Lösung zu gewährleisten, einigten sich die Synodalen darauf, die Co-Leitung ab August zunächst befristet bis Ende 2020 einzusetzen. In seiner Herbstsynode soll das Kirchenparlament schliesslich über einen neu formulierten Vorschlag zur Reorganisation und Bündelung der Fach- und Spezialseelsorgestellen ab 2021 beraten.

                               

                              Teilrevision der Anstellungs- und Besoldungsordnung

                              n einer ersten Lesung beriet das Kirchenparlament ferner die Revision des Gesetzestextes der Anstellungs- und Besoldungsordnung ABO 2010. Unter Berücksichtigung der Praxiserfahrung sowie der aktuellen Rechtslage waren vorgängig durch eine Arbeitsgruppe diverse Präzisierungen und Aktuali-sierungen sowie einige redaktionelle Anpassungen vorgenommen worden. Der Landeskirchenrat nahm im Hinblick auf die zweite Lesung an der Herbstsynode mehrere Änderungsanträge entgegen.

                              Ein besonderes Augenmerk wurde auf den einleitenden Artikel der Anstellungs- und Besoldungsordnung gelegt: Die bisherige Regelung sieht vor, dass die ABO nur für einen Teil der in einer Kirchgemeinde angestellten Personen verbindlich ist. Dieser Handhabung wurde eine neue Variante gegenübergestellt, nach welcher im Sinne der Gleichberechtigung aller Angestellten sämtliche Personen, die sich mit einer Kirchgemeinde in einem Anstellungsverhältnis befinden, gemäss ABO anzustellen sind. Die Synode sprach sich nach eingehender Diskussion jedoch für die Beibehaltung der ursprünglichen Fassung aus.

                               

                              Kein Statement der Synode zur Konzernverantwortungsinitiative

                              Ein Eintreten auf den von zwei Synodalen der Kirchgemeinde Binningen-Bottmingen eingereichten Ergänzungsantrag «Kirche für Konzernverantwortung» wurde nach zahlreichen Wortmeldungen für oder gegen eine Parolenfassung durch die Synode abgelehnt. Ausschlaggebend für das Nichteintreten war die Meinung, dass Parolenfassungen nicht als Aufgabe der Landeskirche als staatskirchenrechtliche Institution angesehen werden.

                            • Caritas-Lieferdienst sichert Grundversorgung im Kanton Basel-Landschaft

                              Für die Dauer der Corona-Situation betreiben Caritas beider Basel und die Römisch-katholische Landeskirche BL einen Lieferdienst für Produkte des täglichen Bedarfs im Landkanton. Dabei können Armutsbetroffene und -gefährdete Lebensmittel, Pflege- und Reinigungsprodukte zu reduzierten Preisen beziehen.

                              Für alle Bedürftigen - unabhängig von Konfession und Religion

                              Dieses Angebot steht allen offen, die wegen der Corona-Krise oder schon länger finanzielle Schwierigkeiten haben. Auch wer zu einer Risikogruppe gehört oder aus einem anderen Grund nicht selbst einkaufen kann, ist bei diesem Lieferdienst richtig. Die Produkte stammen aus dem Caritas-Markt und sind bis zu 50% günstiger als im normalen Handel. Für Bestellungen und Lieferungen fallen keine Extrakosten an.

                              Ablauf

                              Bedürftige Personen melden sich bei der am Wohnort zuständigen Pfarrei und werden anschliessend vom Caritas-Markt in Basel kontaktiert, um die Bestellungen aufzunehmen. Bestellungen direkt beim CaritasMarkt sind nicht zulässig. Der Caritas-Markt bringt die bestellte Ware wöchentlich in die Pfarreien, wo sie abgeholt und bezahlt werden kann. Bei Bedarf werden Heimlieferungen organisiert.

                              Hintergründe

                              Bereits vor der Corona-Krise galten ca. 10% der Schweizer Bevölkerung als arm. Durch das Wegbrechen von Arbeit geraten nun noch mehr Menschen in Armut. Zudem haben etliche Projekte, welche sonst für Zugang zu vergünstigten Lebensmitteln sorgen, temporär ihren Betrieb eingestellt.

                              Unterstützung

                              Für diesen Lieferdienst hat Caritas beider Basel innert kürzester Zeit ihre Leistungen ausgebaut und ist dankbar für Unterstützung.

                              Caritas beider Basel, 4058 Basel
                              Spendenkonto: PC 40-4930-9
                              IBAN CH26 0900 0000 4000 4930 9
                              Vermerk: Lieferdienst

                              Träger

                              Grundfinanzierung: Römisch-katholische Landeskirche BL www.kathbl.ch
                              Durchführung: Caritas beider Basel www.caritas-beider-basel.ch

                              Weitere Auskünfte

                              Dominik Prétôt, Leiter Stabstelle Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit der Röm.-kath. Landeskirche BL 079 638 58 21 I dominik.pretot@kathbl.ch

                              Domenico Sposato, Geschäftsleiter Caritas beider Basel 061 691 55 55 I 079 306 74 83 I dsposato@caritas-beider-basel.ch

                            • Interkantonales ökumenisches TV-Projekt der Kirchen

                              Interkantonales ökumenisches TV-Projekt der Kirchen

                              Die bevorstehende Karwoche und die Ostertage sind, noch vor Weihnachten, die für die christlichen Kirchen wichtigste Zeit mit einer Vielfalt an Ritualen und Veranstaltungen. Wenngleich die Nachfrage nach spirituellem Halt und sozialem Kontakt während der Corona-Krise so gross ist wie nie, müssen die Kirchen ihr Angebot den aktuellen Bedingungen anpassen.

                              Die römisch-katholischen Kirchen von Baselland und Basel-Stadt sowie die evangelisch-reformierte Kirche von Baselland beschreiten neue gemeinsame Wege und lancieren für die Kar- und Ostertage ein neuartiges, interkantonales, ökumenisches TV-Projekt, das ab dem kommenden Mittwoch täglich auf dem Nordwestschweizer Lokal-TV-Sender regioTVplus ausgestrahlt wird.

                              Produziert und ausgestrahlt werden im Format mit dem Namen «Kirchenfenster» zwischen Mittwoch, 8. April, und Dienstag, 14. April, insgesamt sieben jeweils rund zehnminütige Sendungen aus der Region. Diese Sendungen werden stündlich wiederholt. Für die Woche darauf sind weitere Wiederholungen in Planung.

                              Jede Sendung ist in drei Elemente aufgeteilt: ein für die Osterzeit typisches und kommentiertes Ritual oder eine Reportage über das Engagement einer Pfarrei, resp. Kirchgemeinde während der aktuellen Ausnahmesituation (4-5 Min.), gefolgt von einem «Wort zum Tag» (2-3 Min), das von einer Vertreterin oder einem Vertreter der drei Partnerkirchen gestaltet und gesprochen wird. Den Abschluss jeder Sendung bildet eine Meditation mit Musik und (wenn möglich) Filmsequenzen aus einer Kirche in unserer Region (nochmals 2-3 Min).

                              Bei den Reportagen wird zum Beispiel über die kirchliche Telefonseelsorge, aber auch über Kreuzwege, Kerzensegnung, Sozialprojekte oder die Erlebnisse einer Spitalseelsorgerin im Corona-Spital Bruderholz berichtet. Der detaillierte Senderaster ist auf den Webseiten der Landeskirchen nachlesbar. Dort finden sich auch weitere interessante Links, Online- sowie Hilfsangebote der Kirchen in der Corona-Zeit. Das Projekt wird von den involvierten Landeskirchen in Zusammenarbeit mit regioTVplus finanziert und organisiert. Max Schwank, CEO von regioTVplus, zu seinem Engagement. «Dieses gerade in der aktuellen Zeit äusserst sinnvolle Projekt hat mich von Anfang überzeugt und wir bieten da sehr gerne Hand. Der kurze Vorlauf hat uns in der Umsetzung alle enorm gefordert», so Schwank.

                              Der Nordwestschweizer Regional-TV-Sender regioTVplus ist fast über sämtliche Kabelnetze der ganzen Nordwestschweiz empfangbar (Ausnahme: Balcab), zudem via www.regiotvplus.ch, YouTube und national via SwisscomTV, Kanal 162. Auf regioTVplus wird übrigens diese Woche ein Oster- und Corona-Talk mit dem Bischof von Basel, Felix Gmür, ausgestrahlt.

                              Liestal/Basel, Dienstag, 7. April 2020

                               

                              Rückfragen

                              • Evangelisch-reformierte Kirche Basel-Landschaft, Stephanie Krieger, 079 204 73 82, www.refbl.ch
                              • Römisch-katholische Kirche im Kanton Basel-Landschaft, Dominik Prétôt, 079 638 58 21, www.kathbl.ch
                              • Römisch-katholische Kirche im Kanton Basel-Stadt, Meinrad Stöcklin, 079 174 19 12, www.rkk-bs.ch
                              • RegioTVplus, Max Schwank, 076 415 05 01, www.regiotvplus.ch

                              Plan Kirchenfenster auf regioTVplus 

                            • Röm.-kath. Landeskirche BL unterstützt Basler Leprahilfe mit 20'000 Franken

                              Der Landeskirchenrat der Römisch-katholischen Landeskirche des Kantons Basel-Landschaft unterstützt die Basler Leprahilfe mit einem Sonderbeitrag von CHF 20'000.-

                              Die Basler Leprahilfe, 1991 gegründet, ist ein Gemeinschaftswerk der Kirchen und der Wirtschaft beider Basel für die Akquisition und angemessenen Verwendung finanzieller Mittel zur Bekämpfung von Lepra und von anderen vernachlässigten Krankheiten.
                              Die Gelder werden für Aufklärungskampagnen, zur Früherkennung von Lepra, zur Durchführung dermatologischer Untersuchungen in Schulen und Dörfern sowie zur Sicherstellung der Compliance bei der Medikamenteneinnahme eingesetzt. Die primären Einsatzgebiete sind die Provinzen Andhra Pradesh und Tamil Nadu in Indien, wo Lepra in entlegenen Dörfern noch längst nicht eliminiert ist. Ein weiterer Fokus ist die Aus- und Weiterbildung des medizinischen Fachpersonals vor Ort und die Verbreitung von Informationen über Symptome, Prävention und Heilungsmöglichkeiten von Lepra und von anderen vernachlässigten Krankheiten unter der Bevölkerung.
                              Präsidiert wird die Basler Leprahilfe von Marcel Tanner, em. Professor für Epidemiologie und ehem. Direktor des Swiss TPH.
                              Das Patronat setzt sich aus Persönlichkeiten der regionalen Wirtschaft, Politik und Kirche zusammen.

                            • Röm.-kath. Landeskirche BL unterstützt Erdbebenopfer in Albanien mit 50'000 Franken

                              Der Landeskirchenrat der Römisch-katholischen Landeskirche des Kantons Basel-Landschaft hat als Zeichen der Solidarität beschlossen, als Soforthilfe das Nothilfeprojekt der Caritas Schweiz für die Opfer der Erdbebenkatastrophe vom 26. November in Albanien mit insgesamt CHF 50'000.- zu unterstützen.


                              Das schwere Erdbeben vom 26. November mit mindestens 40 Todesopfern und 650 Verletzten hat in Albanien eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Hunderte Gebäude sind eingestürzt oder nicht mehr bewohnbar. Diese Naturkatastrophe in einem der ärmsten Länder Europas trifft die Menschen im regenreichen und kalten Winter besonders hart.


                              Die Caritas Schweiz hat einen Nothilfebeitrag gesprochen und arbeitet eng mit der albanischen Caritas, die bereits seit den ersten Stunden nach der Naturkatastrophe Nothilfe leistet, zusammen.
                              Im Zentrum des gemeinsamen Nothilfeprojekts stehen Frauen, Kinder, alte Menschen sowie Menschen mit Behinderung in der besonders vom Erdbeben betroffenen Region um die Küstenstadt Durres.
                              5500 obdachlosen Menschen werden wintersichere Unterkünfte in Kirchen- und Gemeinderäumen zur Verfügung gestellt, geheizt und ausgestattet mit Betten und Decken. Sie erhalten dort auch Essen und Kleidung. Zudem verteilt die Caritas Essenspakete und Hygieneartikel an 5000 Personen. Schliesslich werden rund 300 Erwachsenen Rückzugsräume zur Verfügung gestellt. Dort erhalten deren Kinder Betreuung und auch psychosoziale Hilfe kann in Anspruch genommen werden. Das Projekt läuft bis
                              Ende Januar 2020.
                              Parallel dazu klärt Caritas Schweiz den mittel- und langfristigen Hilfsbedarf für eine wintersichere Unterbringung der obdachlosen Menschen ab, denn diese brauchen dringend Schutz vor Regen und Kälte.

                               

                            • Ordentliche Synode vom 2. Dezember 2019

                              Am Montag, 2. Dezember 2019 fand sich die Synode der Röm.-kath. Landeskirche des Kantons Basel-Landschaft zu ihrer Herbstsynode in Liestal ein. Neben dem jährlich wiederkehrenden Geschäft des Budgets wurde unter anderem ein neuer Finanzausgleich verabschiedet und die Ermächtigung gesprochen, eine andere Weiterverwendung oder einen Verkauf des Jugend- und Begegnungszentrums im Seewen (SO) aufgrund von mangelnder Belegung zu realisieren. Die Synode sprach sich erneut für eine deutliche Stärkung der Seelsorge am UKBB aus und verabschiedete eine entsprechende Verlautbarung. Ferner wählte das Kirchenparlament zwei neue Mitglieder ins Büro der Synode.

                               

                              Als neue Mitglieder der Synode wurden Fabrizio Pongan (Frenkendorf-Füllinsdorf), Ivo Canal (Liestal), Annelies Enz (Oberwil) und Béatrice Bowald (Pastoralkonferenz) angelobt.

                              Verlautbarung für eine deutliche Stärkung der Seelsorge am UKBB

                              Seit drei Jahren bemüht sich der Landeskirchenrat um eine deutliche Erhöhung der aktuell insgesamt 20 Stellenprozent (gegenüber 80 Stellenprozent bis Winter 2016/2017) für die Spitalseelsorge am Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB), damit die Seelsorge für Kinder und Eltern in schwierigen Zeiten sowie für das Spitalpersonal gewährleistet werden kann.

                              Die Synode verabschiedete einstimmig und mit Nachdruck eine Verlautbarung, welche zeitnah eine Lösung dieser unbefriedigenden Situation und die definitive Umsetzung einer deutlichen Stellenerhöhung für die Spitalseelsorge am UKBB fordert. Die Verlautbarung liegt dieser Medienmitteilung bei. (zum Verlautbarungstext)
                               

                              Ausgeglichenes Ergebnis trotz weniger Steuereinnahmen

                              Wie auch im Vorjahr, prognostiziert der Voranschlag 2020 der Röm.-kath. Landeskirche BL ein ausgeglichenes Ergebnis bei einem budgetierten Ertragsüberschuss von CHF 900.

                              Während bei den Steuereinnahmen der juristischen Personen ein Rückgang von rund 1% (und damit um rund CHF 40‘000) erwartet wird und der Kantonsbeitrag aufgrund der leicht abnehmenden Mitgliederzahl um rund CHF 21‘700 tiefer ausfällt, wird angesichts der aktuellen Entwicklung an den Finanzmärkten von Finanzerträgen im Umfang von ca. CHF 112‘500 ausgegangen.

                              Das Kirchenparlament genehmigte den Voranschlag einstimmig.
                               

                              Vereinbarung mit RKK BS betr. Spanischsprachige Seelsorge

                              Die Vereinbarung über die von den beiden Römisch-katholischen Kantonalkirchen BL und BS getragene Spanischsprachige Seelsorge wurde angepasst und sieht neu eine unbefristete Vertragsdauer, einen nach oben begrenzten Stellenumfang von 175% sowie eine Verteilung der Kosten gemäss Anteil an der Wohnbevölkerung vor.

                              Der neuen Vereinbarung wurde grossmehrheitlich zugestimmt. Die Synode der Röm.-kath. Kirche Basel-Stadt hatte die Vereinbarung bereits im November verabschiedet. Sie tritt per 1. Januar 2020 in Kraft.
                               

                              Grünes Licht für neuen Finanzausgleich

                              Jährlich transferiert die Landeskirche 50% des erhaltenen Kantonsbeitrags (im Jahr 2018 rund 2 Mio.) an die Kirchgemeinden und unterstützt diese damit massgeblich in der Erfüllung ihrer Aufgaben. Die Verteilung erfolgt aktuell nach einem Berechnungsmodell, das ein dreistufiges Verfahren vorsieht, wonach unter anderem Kirchgemeinden mit maximal 1'000 Mitgliedern unabhängig ihrer Steuerkraft einen Fixbeitrag erhalten.

                              Da der Berechnungsmodus für die Ausgleichszahlungen nicht mehr allen Anforderungen an eine bedürfnisgerechte Verteilung der ermittelten Ausschüttungen gerecht werden konnte, wurde in mehrjähriger Arbeit und nach diversen Vernehmlassungen ein neues Berechnungsmodell konzipiert.

                              Das bisherige Modell wird nun in einen reinen Ressourcenausgleich überführt. So sind für die Verteilung neu einzig die Anzahl Mitglieder und die Steuerkraft einer Kirchgemeinde massgebend. Dadurch sollen finanzielle Disparitäten zwischen den Kirchgemeinden reduziert und starke jährliche Abweichungen verhindert werden. Ferner sollen Fehlanreize (u.a. in Bezug auf die Festlegung des Steuersatzes oder Fusionsbestrebungen) vermieden werden.

                              Das neue Modell, das den Kirchgemeinden von Sergio Marelli, Finanzverantwortlicher im Landeskirchenrat, im Frühjahr bereits vorgestellt worden war und durchwegs positiv aufgenommen wurde, hat die Synode einstimmig genehmigt.
                               

                              Jugend- und Begegnungszentrum (JBZ) in Seewen

                              Im Jahr 1985 nahm das zwei Jahre zuvor durch die Röm.-kath. Landeskirche gekaufte Jugend- und Begegnungszentrum in Seewen (SO) als «eigenes Bildungshaus» nach umfassender Renovation den Betrieb auf.

                              Ursprünglich vorgesehen als Begegnungsort zwischen den Generationen und als Tagungs- und Kursort für kirchliche Gruppierungen, wurde das Jugend- und Begegnungszentrum nunmehr praktisch ausschliesslich durch Schulen und nur durch wenige kirchliche Organisationen belegt. Darüber hinaus konnten die notwendigen Investitionen für die Instandhaltung des Gebäudes trotz Anstrengungen für eine höhere Belegung sowie diversen Werbemassnahmen nicht vollständig durch Erlöse ausgeglichen werden.

                              Aufgrund dieser Gegebenheiten wurde der Landeskirchenrat einstimmig ermächtigt, eine andere Weiterverwendung oder einen Verkauf der eigenen Bildungsstätte zu realisieren sowie den Erlös im Falle eines Verkaufs für den Erwerb einer neuen Liegenschaft oder für eine Geldanlage zu verwenden und die Erträge daraus für die kirchliche Jugendarbeit einzusetzen.
                               

                              Büro der Synode wieder vollzählig

                              Als Ersatz für die im Juni zurückgetretenen Pascal Ryf-Stocker (Oberwil) und Niggi Thurnherr (Arlesheim) stellten sich als neue Mitglieder des Büros der Synode drei Kandidaten zur Verfügung. Gewählt wurden Jeanne Locher (Münchenstein) und Denise Pfäffli (Pratteln-Augst). Beide bringen langjährige Erfahrung als Synodalen und eine grosse Verbundenheit zur Kirche mit.

                            • Die Bistumsregion St. Urs erhält einen neuen Bischofsvikar

                              Pastoralraumpfarrer Dr. Valentine Koledoye wird von Bischof Felix Gmür auf den 1. Mai 2020 zum Bischofsvikar der Region St. Urs (Kantone BL, BS und AG) ernannt. Er folgt auf Bischofsvikar Christoph Sterkman, der Ende April das gesetzliche Pensionsalter erreicht. Pfarrer Koledoye studierte Philosophie und Theologie in Nigeria und Rom. 2007 promovierte er in Ethik und Moraltheologie an der Universität Innsbruck. Seit 2008 ist Pfarrer Koledoye als Seelsorger im Bistum Basel tätig, zuletzt als Pastoralraumpfarrer im Pastoralraum Wasseramt-Ost im Kanton Solothurn.

                              Bischofsvikar Christoph Sterkman wechselt ins Kollegiatstift St. Leodegar im Hof Luzern. Das Stiftskapitel hat ihn dem Bischof von Basel als Stiftspropst und Nachfolger von Propst Dr. Othmar Frei vorgeschlagen. Der Regierungsrat des Kantons Luzern hat Christoph Sterkman am 29. Oktober 2019 gemäss päpstlichem Privileg vom 11. Juni 1926 zum Stiftspropst gewählt. Der Amtsantritt wird am 1. September 2020 erfolgen.

                               

                              (Quelle: Auszug Medienmitteilung Bistum Basel vom 4. November 2019)

                            • Bettagsmandat - Für mehr Gemeinschaft und offene Kirchen

                              Neben Weihnachten bietet der Eidgenössische Dank-, Buss- und Bettag eine gute Gelegenheit, wieder einmal in die Kirche zu gehen. Er ist ein staatlich angeordneter, ökumenischer Feiertag, der von allen christlichen Kirchen und der Israelitischen Kultusgemeinde gefeiert wird. Gemeinschaft steht dabei im Zentrum. Christian Jungen hat diese Gemeinschaft in der NZZ am Sonntag zu Weihnachten 2018 schön beschrieben: „Die Kirche ist einer der letzten Orte, wo sich Menschen aller Generationen und aller sozialen Schichten begegnen – und zwar auf Augenhöhe. Die Kirche ist ein Bollwerk gegen den übersteigerten Individualismus unserer Gesellschaft, die immer stärker nach dem Prinzip von Georg Franks „Ökonomie der Aufmerksamkeit“ funktioniert: Wer hat, dem wird gegeben – mehr Lohn, mehr Flugmeilen, mehr Likes auf Social Media. Die Kirche hingegen behandelt alle gleich und verlangt, dass sich jeder einfügt.“
                              Das sich Einfügen bildet wohl das pièce de résistance. Religion und Kirche werden nicht selten nach dem „Prinzip des Selbstbedienungsladens“ gelebt. Diesen Trend hat Pfarrer Markus Christ, der Präsident der Stiftung für jüdisch-christliche Projekte, kürzlich in einem Interview in der Volksstimme thematisiert und treffend auf den Punkt gebracht: „Viele Leute haben sich eine Art Patchwork-Religion zurechtgelegt. Sie nehmen aus dem Buddhismus, was sie überzeugt, dazu etwas aus dem Yoga, dann noch etwas von diesem und jenem, und das ist dann ihre Religion. Stellt man sich seine Religion aber selbst zusammen, wird sie zu einer Individualreligion und das Gemeinschaftserlebnis fehlt.“ Weil das sich Einfügen eben nicht stattfindet.
                              Wesentliche Anliegen des Christentums wie Nächstenliebe, Gemeinschaft und Solidarität sowie die Aufforderung, Verantwortung für sich und die Nächsten zu übernehmen, finden in dieser Individualreligion keinen Platz mehr. Bei der „Patchwork-Religion“ geht es vielmehr darum, mit sich selbst zufrieden zu sein. Mit anderen Worten: Die Bereitschaft, sich über einen längeren Zeitraum für die Gesellschaft zu verpflichten und sich für eben diese zu engagieren, schwindet. „Zur Kirche aber gehört eigentlich eine lebenslange Mitgliedschaft,“ so Pfarrer Markus Christ.
                              Was also können wir tun? Ein Patentrezept gibt es wohl nicht. Aber was unsere Gesellschaft braucht, ist eine offene, initiative Kirche, die auf die Menschen zugeht und sie zur Mitwirkung einlädt. Sie schafft Angebote, hinter denen keine allzu grossen Verpflichtungen stehen. Von zentraler Bedeutung ist dabei der Austausch zwischen Jugend und Kirche. Pfarrer Markus Christ bringt die Thematik mit folgenden Worten auf den Punkt: „Es wächst in den nächsten Jahren eine Generation heran, die nie mit Religion zu tun gehabt hat, weil sich die Eltern entschieden haben, aus der Kirche auszutreten. Diesen jungen Leuten müssen wir Religion und Kirche wieder vermitteln. Das ist aber eine schwierige Aufgabe.“ Ich persönlich bin überzeugt, dass sich dieses Engagement für die Jugend lohnen wird. Denn das Christentum hat mit den Evangelien frohe Botschaften im Angebot!

                              „Kirche kann nicht Kirche sein ohne Beziehung zur Politik oder ohne verantwortlichen sozialen Einsatz.“ Dieser Satz stammt von Huldrych Zwingli, dessen Wirken vor knapp zwei Jahren im Mittel-punkt der Feiern zum Jubiläum „500 Jahre Reformation“ gestanden ist. In der Tat hat die Kirche zwei zentrale Rollen: Einerseits die Funktion als Ratgeberin in ethischen Belangen und andererseits die Förderung des sozialen Engagements für die Geschwächten in unserer Gesellschaft. Diese zwei Rollen werden von vielen Menschen noch heute anerkannt. Und genau aus diesem Grunde bezahlen viele ihre Kirchensteuern, auch wenn sie persönlich seit Jahren keinen Gottes-dienst mehr besucht haben. Und genau darin liegt die Erkenntnis, dass allein schon die christlichen Werte in unserer Gesellschaft Gemeinsinn stiften und die Solidarität untereinander fördern.
                              Religion und Kirche betten den Staat in ein grösseres Ganzes ein. Die Kirche ist die Hüterin der Idee von Gerechtigkeit und Freiheit. Das ist auch der Grund, weshalb die Präambel in unserer Bundesverfassung auf den Allmächtigen und die Schöpfung verweist. Mit Blick auf das Fundament der Kirche und deren ethische Werte für die Gesellschaft mahnt denn auch Christoph Sigrist, Pfarrer im Zürcher Grossmünster und damit der 33. Nachfolger von Huldrych Zwingli, wie folgt: „Eine Gesellschaft ohne Religion und Kirche ist brandgefährlich.“
                              Eine gerechte und offene Gesellschaft will heissen: Wir reden miteinander persönlich und hören einander zu, wir interessieren uns füreinander, wir engagieren uns füreinander: heute in der Kirche, morgen vielleicht im Regierungsgebäude oder in der Gemeindeverwaltung, im Dorf, in der Nachbarschaft und natürlich zuhause in den eigenen vier Wänden. Der Bettag bietet eine gute Gelegenheit, den ersten Schritt zu tun.

                              Im Namen des Regierungsrats

                              Dr. Anton Lauber
                              Vorsteher der Finanz- und Kirchendirektion

                            • Kirchenparlament unter neuer Leitung

                              Am Dienstag, 25. Juni 2019 fand sich die Synode der Röm.-kath. Landeskirche BL zu ihrer ordentlichen Sitzung ein. Béatrix von Sury d’Aspremont aus Reinach wurde einstimmig zur neuen Synodenpräsidentin gewählt. Damit wird das Kirchenparlament erstmals seit 1993 wieder durch eine Frau geleitet.

                              «In der Unrast schenkst Du Ruh, hauchst in Hitze Kühle zu» - Einleitend las die Regionalverantwortliche Gabriele Tietze Roos, welche kurz vor der Pensionierung steht, gemeinsam mit Synodenpräsident Pascal Ryf-Stocker aus der Pfingstsequenz Veni Sancte Spiritus vor. Diese bittet den Heiligen Geist um Beistand und erin-nert an die Herabkunft des Heiligen Geistes an Pfingsten und an dessen Gaben.

                              Die vergangene Sitzung fand zum letzten Mal unter der Leitung des Oberwilers Pascal Ryf-Stocker statt, der nach rund fünf Jahren von seinem Amt zurücktritt. Seine stets souveräne und speditive Sitzungsleitung wurde von allen Anwesenden mit grossem Applaus herzlich verdankt.
                              Die 67 Anwesenden wählten Béatrix von Sury d'Aspremont aus Reinach einstimmig zur neuen Synodenpräsidentin. Sie war zuvor bereits seit rund zehn Jahren als Synodale und seit mehreren Jahren im Büro der Synode aktiv.
                              Als Ersatz für den nach acht Jahren zurücktretenden Niggi Thurnherr (Arlesheim) wurde Beat Siegfried (Münchenstein) einstimmig gewählt. Dieser ist bereits seit 2013 Mitglied des Büros der Synode. Die beiden entstandenen Vakanzen im Synodenbüro konnten noch nicht besetzt werden.
                              Als neue Mitglieder der Synode wurden Hanspeter Imhasly (Aesch), Walter Hauser (Allschwil), Georg Hammann (Binningen-Bottmingen) und Samuele Incognito (Oberwil) für den Rest der laufenden Amtsperiode angelobt. Ferner konnte Nicole Schaub (Ettingen) als neues Mitglied in der Prüfungskommission gewonnen werden. Sie ersetzt den Anfang Jahr zurückgetretenen Stefan Fraefel aus Liestal.

                              Die Jahresrechnung 2018, welche bei einem budgetierten Verlust von CHF 76'000 mit einem Mehraufwand von rund CHF 80'000 schloss, wurde einstimmig verabschiedet.

                              Ferner sprach das Kirchenparlament zwei Nachtragskredite: Die Übernahme der Beschaffungs- und Einführungskosten durch die Landeskirche für eine neue Mitgliederverwaltungsdatenbank in Höhe von CHF 55'000 wurde nach eingehender Diskussion mit einem Änderungsbegehren grossmehrheitlich gutgeheissen. Dieser räumt den Kirchgemeinden breitere Anpassungsmöglichkeiten bei der an die Datenbank gekoppelten Software ein. Die entsprechenden Anpassungskosten werden von den Kirchgemeinden getragen. Ebenso wurde die Übernahme von Druck- und Grafikosten durch die Landeskirche für die Erstellung einer Imagebroschüre der Landeskirche und der Kirchgemeinden in Höhe von max. CHF 50'000 mit grosser Mehrheit genehmigt.

                              Eine von Siegfried Bantle (Liestal) eingereichte Interpellation zum Ausgleichsfonds der Landeskirche wurde durch den Landeskirchenrat beantwortet.

                            • Gastkanton an der Vereidigung der Päpstlichen Schweizergarde

                              Auf Einladung der Päpstlichen Schweizergarde ist der Kanton Basel-Landschaft am 6. Mai 2020 offizieller Gastkanton an der Vereidigungsfeier der neuen Gardisten. Der Regierungsrat hat eine Arbeitsgruppe beauftragt, den Kantonsauftritt vorzubereiten. Mit dem Auftritt in Rom nutzt der Kanton Basel-Landschaft die Möglichkeit, sich auf einer internationalen Bühne zu präsentieren.
                              Die vom Regierungsrat eingesetzte Arbeitsgruppe setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern des Kantons und der Römisch-katholischen Landeskirche Basel-Landschaft zusammen. Mit der Leitung wurde der 2. Landschreiber Nic Kaufmann beauftragt.

                              Traditionellerweise bringt sich der Gastkanton im Rahmen der Feierlichkeiten mit kulturellen Beiträgen ein und offeriert einen Apéro riche für 1200 Personen. Finanziert wird der Auftritt mit Beiträgen des Kantons (60‘000 Franken), der Römisch-katholischen Landeskirche Basel-Landschaft (50‘000 Franken) und aus dem Swisslos-Fonds (30‘000 Franken).
                              Die Vereidigung der neuen Gardisten findet jeweils in Gedenken an den „Sacco di Roma“ am 6. Mai statt. Der Termin geht auf den 6. Mai 1527 zurück, als 189 Schweizergardisten bei der Plünderung Roms („Sacco di Roma“) Papst Clemens VII. verteidigten. Zwei Drittel der päpstlichen Garde kamen damals ums Leben, 42 Gardisten verhalfen dem Papst zur Flucht und retteten sein Leben.

                              Der Landeskirchenrat freut sich über die Einladung der Päpstlichen Schweizergarde an den Kanton Basel-Landschaft und die Zusage der Baselbieter Regierung.

                               

                              Die Röm.-kath. Landeskirche des Kantons Basel-Landschaft erhält einen jährlichen Kantonsbeitrag für kirchliche Zwecke, welcher über den Finanzausgleich ebenfalls den Kirchgemeinden zugutekommt. Aktuell beträgt dieser Kantonsbeitrag total 4,2 Millionen Franken.

                            • Verena Gauthier Furrer wird Fachverantwortliche für Diakonie im Pastoralen Zentrum Katholisch BL

                              Auf einstimmige Empfehlung der Findungskommission hat der Landeskirchenrat Verena Gauthier Furrer zur Fachverantwortlichen für Diakonie für das neu errichtete Pastorale Zentrum der Römisch-katholischen Kirche im Kanton Basel-Landschaft gewählt.


                              Mit der 59-jährigen Lupsingerin konnte eine ausgewiesene und seit 34 Jahren in der Sozialen Arbeit wie auch im Bildungsbereich tätige Fachperson für die anspruchsvolle Stelle gewonnen werden. Sie verfügt über einen Bachelorabschluss in Sozialer Arbeit und einem Masterabschluss in Nachhaltiger Entwicklung mit Schwerpunkt Bildung und Soziales sowie einen Abschluss als Mediatorin. Ihre beruflichen Stationen führten Verena Gauthier Furrer in die Sozialarbeit sowie die Sozial- und Religionspädagogik. Sie war Dozentin an der Hochschule für Soziale Arbeit Nordwestschweiz sowie am Zentrum für Agogik in Basel, Leiterin der Präventionsstelle des Blauen Kreuzes BL und seit sieben Jahre stellvertretende Stellen-leiterin im Sozialdienst der Gemeinde Binningen. Seit 1995 leitet sie zudem die IMPULS Fachstelle für Soziale Animation in Liestal.


                              Im Pastoralen Zentrum gehören zu ihrem breiten Aufgabengebiet die Unterstützung und Beratung der Pfarreien und Pastoralräume für deren bestehende oder sich noch im Aufbau befindlichen Sozialdienste. Ferner werden die Unterstützung bei der Zusammenarbeit und Koordination mit den Freiwilligen, die Weiterentwicklung der konzeptionellen Grundlagen zur Förderung der Professionalität der sozialen Arbeit vor Ort sowie die Initiierung von gemeinsamen übergreifenden diakonischen Projekten einen Schwerpunkt ihrer Arbeit bilden. Weitere Kompetenzen liegen im Engagement für sozialpolitische Themen sowie in der Vernetzung der relevanten Akteure aus Kirche und Gesellschaft.


                              Verena Gauthier Furrer wird ihre 80%-Stelle per 1. Juni 2019 antreten.

                            • 15 Jahre Ehe- und Partnerschaftsberatung in Muttenz

                              Vor 15 Jahren, im Januar 2004, nahm die Ehe- und Partnerschaftsberatung, eine Fachstelle der Röm.-kath. Landeskirche Basel-Landschaft, ihre Arbeit an der Hofackerstrasse 3 in Muttenz auf. Bereits 45 Jahre alt ist jedoch dieser Beratungsdienst der Kath. Kirche BL – und wurde während der ersten 30 Jahre in einer Praxis in Basel-Stadt angeboten. Seither haben Tausende von Paaren Unterstützung und Beratung in schwierigen Situationen gefunden.


                              Zum Arbeitsalltag der Stellenleiterin Andrea Gross (Katholische Theologin und Systemische Therapeutin) gehören Beratungen von Paaren und Einzelpersonen, aber auch präventive Kurse wie Wochenenden zur Vorbereitung auf die kirchliche Hochzeit und Themenabende wie «Stress & Partnerschaft». Besonders solche Themenangebote treffen auf reges Interesse bei Männern und Frauen. Die Klientinnen und Klienten kommen aus allen Teilen des Kantons Basel-Landschaft, aber auch zu etwa 20% regelmässig aus Basel-Stadt in die Beratungsstelle. «Sich vor einer allfälligen Trennung Hilfe zu suchen oder es doch noch einmal zu probieren, ist ein Bedürfnis junger wie älterer Paare», so die Stellenleiterin Andrea Gross. Dass derzeit nach 43 Jahren erstmals eine Frau als Beraterin und Stellenleiterin agiert, ist in den Beratungen oft ein Thema und auch nützlich.


                              Die Beratungsstelle wurde von der Römisch-katholischen Landeskirche vor 15 Jahren mit Bedacht ausserhalb eines Pfarreizentrums an neutralem Ort und mit dem Muttenzer Bahnhof vor der Tür eingerichtet, denn so können alle Menschen anonym und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln leicht den Weg dorthin finden. Und das tun sie: Verheiratete wie Ledige, gleichgeschlechtliche Paare, Patchworkfamilien, Konfessionslose und Angehörige anderer Religionen. Besondere Wertschätzung aus der Bevölkerung erfährt die Fachstelle durch deren Niedrigschwelligkeit und Offenheit: Jede und jeder ist willkommen. Alle Beratungen sind kostenfrei, erwartet wird jedoch eine Spende zugunsten eines sozialen Projektes.


                              Das 15- bzw. 45-jährige Jubiläum wird u.a. mit einem Tag der offenen Tür am Freitag, 22. Februar 2019 zwischen 16 und 19 Uhr begangen, an dem alle herzlich willkommen sind, sich die Räume der Beratungsstelle an der Hofackerstrasse 3 anzusehen und die Verantwortlichen kennenzulernen.

                            • Neues Erscheinungsbild der Kirche im Baselbiet

                              Anfang 2019 erhielt die Römisch-katholische Kirche im Kanton Basel-Landschaft ein neues, einheitliches Erscheinungsbild: Die Website www.kathbl.ch wurde technisch von Grund auf neu entwickelt und präsentiert sich nun in einem schlichten, modernen Design mit einer optimierten Seitenstruktur. Auch das Logo wurde erneuert und an die heutigen Anforderungen angepasst.

                              Von Landeskirche zu Kirche

                              Während die bisherige Internetpräsenz vorwiegend über die staatskirchenrechtlichen Bereiche Auskunft erteilte, wird der neue Internetauftritt die Kirche im Kanton Basel-Landschaft dem dualen System gerecht und nimmt die Kirche in ihrer Gesamtheit auf: Kompakte Informationsseiten mit weiterführenden Links sowie eine umfassende, automatisch aktualisierte Adressdatenbank bilden das breite Spektrum der verschiedenen kirchlichen Institutionen im Baselbiet umfassend ab. Besonderer Fokus wurde hierbei auf eine einfache, übersichtliche Struktur und Anwenderfreundlichkeit gelegt. Das sogenannte «Responsive Design» ermöglicht zudem die automatische Anpassung der Bildschirmdarstellung und -auflösung an die unterschiedlichen Endgeräte – sei dies ein Computer, ein Laptop, ein Smartphone oder ein Tablet.

                              Der modulare Aufbau der Seite ermöglicht, dass das neue Konzept auch von weiteren interessierten kirchlichen Institutionen kostengünstig übernommen und auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnitten werden kann. Einige Fachstellen und Kirchgemeinden haben diese Möglichkeit bereits genutzt und befinden sich nun in den letzten Vorbereitungen zur Lancierung ihres neuen Webauftritts.

                              Logo mit neuem Anstrich

                              Auch das mitunter über 20-jährige Logo der Landeskirche wurde aufgefrischt. Da das Design noch aus der vordigitalen Zeit stammte und sich mit der heutigen Vielzahl technischer Geräte nicht mehr vereinbaren liess, wurde eine ajourierte, medienübergreifende Version ausgearbeitet. Das symbolische Kennzeichen des bisherigen Logos - der an das Kantonswappen angelehnte, vom «Siebedupf» umgebene Bischofsstab - wurde beibehalten und in seiner Ausgestaltung überarbeitet. Neu bildet der Schriftzug «Römisch-katholische Kirche im Kanton Basel-Landschaft» (zuvor: «Römisch-katholische Landeskirche des Kantons Basel-Landschaft») in roter Farbe die Basis, wobei darunter in dunkler Farbe die Bezeichnung der jeweiligen Institution ergänzt werden kann. Während pastorale Institutionen und Gremien bisher mangels Alternativen ohne Kennzeichen oder mit jenem der Landeskirche auftraten, ermöglicht das neue Logo den Fachstellen und Gremien nun einen individuellen, gegen aussen aber dennoch organischen Auftritt.

                              Newsletter

                              Mit dem neuen Webauftritt geht die Lancierung eines Newsletters einher: Ein- bis zweimal pro Quartal wird in kompakter Form über Aktualitäten aus verschiedenen Institutionen der Kirche im Kanton Basel-Landschaft informiert. Der erste Versand erfolgt Ende Februar 2019. Interessierte können sich über die neue Website www.kathbl.ch für diesen kostenlosen und jederzeit kündbaren Newsletter anmelden.

                            • Die Kirchen an der muba-Dernière

                              Am Freitag, 8. Februar 2019, öffnet die wohl älteste und traditionsreichste Konsumgütermesse der Schweiz, die muba (früher Mustermesse), zum 103. und letzten Mal für zehn Tage bis und mit Sonntag, 17. Februar, ihre Pforten. 

                              Die Römisch-katholische Kirche Basel-Stadt wird mit der Römisch-katholischen Kirche im Kanton Basel-Landschaft, der Evangelisch-reformierten Kirche Basel-Landschaft sowie den Christkatholischen Kirchen Basel-Stadt und Basel-Landschaft an der muba-Dernière ein letztes Mal einen gemeinsamen Stand betreiben. Dieser befindet sich auf dem hervorragend frequentierten Platz der Begegnung (Halle 2.0) und ist auf einer Gesamtfläche von zwölf Quadratmetern als offene, kleine Kirche konzipiert (siehe Foto/Modellskizze in der Beilage). 

                              Das Standmotto lautet «Kirche ist mehr als Sie glauben» und wird die vielfältigen Dienstleistungen der Kirche für die Gesellschaft aufzeigen. Wie in den vergangenen Jahren wird es auch wieder ein interaktives Element für die Besucherinnen und Besucher geben.

                              Der Standbetrieb wird gemeinsam mit Tagespartnerinnen und Tagespartnern gewährleistet. Dazu gehören unter anderen die Jugendfachstellen, die Ehe- und Partnerschaftsberatungen, Palliative Care, die Offene Kirche Elisabethen, das Kloster Mariastein oder Aspekte der Freiwilligenarbeit in verschiedensten Bereichen. Die muba 2019 ist täglich von 10:00 bis 19:00 Uhr geöffnet, einzige Ausnahme bildet der Schlusstag (Sonntag, 17. Februar), an dem die muba um 18:00 Uhr ihre Tore definitiv zum allerletzten Mal schliessen wird. Der Eintritt ist während der gesamten Zeit frei. 

                              Als besondere Attraktion findet am Schlusstag um 16:30 Uhr auf dem Platz der Begegnung ein muba-Schlussakt statt, in dessen Rahmen die muba auf besinnliche Art verabschiedet, das Gästebuch geschlossen und ein Apéro offeriert wird. Diesen Schlussakt verantworten und organisieren die Kirchen und die muba gemeinsam.

                              Modellskizze Kirchen an der Muba

                            • Thomas Kyburz-Boutellier wird Fachverantwortlicher Bildung - Spiritualität im Pastoralen Zentrum Katholisch BL

                              Auf einstimmige Empfehlung der Findungskommission hat der Landeskirchenrat in seiner Sitzung vom
                              8. November Thomas Kyburz-Boutellier zum Fachverantwortlichen Bildung - Spiritualität im neu errichteten Pastoralen Zentrum der Römisch-katholischen Kirche im Kanton Basel-Landschaft gewählt.


                              Mit dem 53-jährigen Fricktaler konnte eine ausgewiesene Fachperson für die anspruchsvolle Stelle gewonnen werden. Der Diplomtheologe mit Zusatzausbildungen in Management für Non-Profit-Organisationen, Praxisausbildung in Sozialer Arbeit und Weiterbildungsdidaktik arbeitet seit 2009 als Bildungsverantwortlicher des Bistums Basel. Zuvor leitete er während 10 Jahren die Fachstelle Jugend-seelsorge der Röm.-kath. Kirche im Kanton Aargau. Seine berufliche Laufbahn startete er in der Jugend-seelsorge der Region Muri sowie in der Pfarrei Heilig Geist in Suhr-Gränichen.


                              Zum breiten Tätigkeitsfeld des neuen Fachverantwortlichen für Bildung und Spiritualität gehören die Unterstützung und die Vernetzung der Baselbieter Pastoralräume bei der Konzeption und der Weiter-entwicklung von Angeboten in den Bereichen Bildung und Spiritualität. Hierzu gehören Bildungsanlässe und Glaubenskurse für kirchengebundene und kirchenferne Menschen sowie Weiterbildungsangebote für kirchliche Mitarbeitende – dies in Kooperation mit Akteuren aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur im Hinblick darauf, die Kirche in aktuelle Themen oder Ereignisse einzubinden.


                              Thomas Kyburz-Boutellier wird seine 80%-Stelle per 1. März 2019 antreten.

                            • Die Röm.-kath. Landeskirche BL unterstützt die Caritas Schweiz mit 100'000 Franken

                              Der Landeskirchenrat der Römisch-katholischen Landeskirche des Kantons Basel-Landschaft hat als Zeichen der Solidarität beschlossen, fünf Nothilfeprojekte der Caritas Schweiz auf drei Kontinenten mit insgesamt CHF 100'000.- zu unterstützen.

                               

                              Für folgende Projekte wurden je CHF 20'000.- gesprochen:

                               

                              Somaliland

                              Nothilfeprojekt im Kontext der Dürre in Ostafrika durch Verbesserung der Ernährungssituation für 400 besonders gefährdete Familien sowie verbesserter Zugang zur Behandlung von Unterernährung für die Bevölkerung in den Regionen Togdheer, Sool und Sanaag (19'868 direkt Begünstigte).


                              Südsudan

                              Nothilfeprojekt im Kontext der Dürre in Ostafrika durch Sicherstellung der Wasserversorgung, Verbesserung der sanitären Anlagen und Einrichtung von Schulgärten sowie nachhaltige Landnutzung zur Reduktion der Verbreitung von Unterernährung in 11 Schulen.


                              Südsudan

                              Verhinderung von Unterernährung bei Kindern und Gewährleistung des Zugangs zu Wasser in den von Dürre und Krieg betroffenen Dörfern.


                              Indonesien

                              Nothilfe für die vom Erdbeben und dem darauffolgenden Tsunami vom 28. September 2018 betroffenen Menschen in der Provinz Zentral-Sulawesi. Verteilung von Hilfsgütern und Wasserfiltern sowie Hygienetrainings und psychosoziale Aktivitäten für Kinder.


                              Kolumbien

                              Beitrag zur sozialen Integration von venezolanischen Flüchtlingen und kolumbianischen Rückkehrenden in Bogotá durch Nothilfe sowie Angebot von psychosozialer Begleitung und Unterstützung bei der Einkommensförderung.